Vecsey: 1,2 Millionen Schüler für Brosz anscheinend unwichtig

Schülerunion kritisiert Diskussion um Schülerentlastung

Wien, 2. Mai 2003 (ÖVP-PD) "Noch vor einem Jahr gab es einen überparteilichen Konsens zu einer umfangreichen Zeitentlastung", sagte heute, Freitag, Marc Vecsey, Bundesobmann der Österreichischen Schülerunion. SP-nahe Schülervertreter wie auch die links-alternative Jugend hätten die Schülerunion in ihrer Forderung zu einer Stundenreduzierung unterstützt. Mittlerweile gingen eben diese Gruppen auf die Straße und machten gegen die geplanten Maßnahmen mobil. ****

"So sollte eigentlich auch der Grüne Bildungssprecher Brosz wissen, dass eine Vielzahl von wissenschaftlichen Studien die hohe Arbeitszeit der Schülerinnen und Schüler für die Schulen kritisiert hat, darunter die Studie von Univ.-Prof. Dr. Ferdinand Eder, die Studien von Univ.-Prof. Dr. Christiane Spiel aus den Jahren 1999 und 2002 und zuletzt die Auswertung der Jugendstudien des Dr. Brunmayr-Instituts", sagte Vecsey. Es sei angesichts der vielen verschiedenen Quellen unglaubhaft, dass die OECD Daten so weit daneben liegen sollen, wie es heute behauptet wird. "Für mich ist das eindeutig parteipolitisch motiviert", sagte Vecsey enttäuscht über das "unprofessionelle" Vorgehen seiner "Kollegen". "Hoffentlich gelingt es, Sachpolitik endlich wieder in den Fordergrund zu bringen", sagte der Bundesobmann und erinnerte abschließend, sich daran zu erinnern, dass es immerhin um das Wohl und die Ausbildung von 1,2 Millionen Jugendlichen gehe.

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