SARS-Verdachtsfall in Kärnten

Chinesische Studentin im LKH Klagenfurt - Untersuchungsergebnisse für morgen, Samstag, zu erwarten - Infektion laut Landessanitätsdirektion "sehr unwahrscheinlich"

Klagenfurt (LPD) - In Kärnten gibt es einen SARS-Verdachtsfall:
Eine chinesische Gaststudentin befindet sich nach Angaben von Gesundheitsreferent LHStv. Peter Ambrozy seit gestern Abend mit möglichen Symptomen des Schweren Akuten Respiratorischen Syndroms (SARS) im LKH Klagenfurt. Der 24-Jährigen, die am Mittwoch aus China nach Österreich eingereist war, wurde Blut abgenommen, das in Wien untersucht wird. Für morgen, Samstag, erwarte man die Untersuchungsergebnisse, welche den Verdacht bestätigen oder widerlegen, so der Gesundheitsreferent.

Die Patientin befinde sich zwar in Quarantäne, erklärte dazu Landessanitätsdirektor Gerhard Olexinski. Allerdings sei es "sehr unwahrscheinlich, dass die junge Frau an SARS erkrankt ist", weil sie sich nicht in den besonders gefährdeten Regionen in China aufgehalten habe. Zudem habe ein Lungenröntgen ergeben, dass die chinesische Staatsbürgerin keine Lungenentzündung habe.
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