Amon: Brosz handelt nach Konzept "Bin dafür, dass ich dagegen bin"

Richtige Angabe der Indikatoren wird von OECD bestätigt

Wien, 2. Mai 2003 (ÖVP-PK) "Der Bildungssprecher der Grünen, Dieter Brosz, gestaltet seine Bildungspolitik offensichtlich nach dem Konzept 'Ich bin dafür, dass ich dagegen bin'", sagte heute, Freitag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon zu Brosz´ Aussagen bei seiner heutigen Pressekonferenz. Es sei bemerkenswert, dass Brosz heute gegen die Entlastung der Schülerinnen und Schüler auftrete. Noch im Sommer 2001 hätten Brosz und die Sprecherin der Grün-Alternativen Jugend, Martina Wurzer, kritisiert, dass österreichische Schülerinnen und Schüler teilweise auf eine höhere Arbeitszeit kämen als Erwachsene, was, so Brosz damals, "seit Jahren bekannt sei". ****

Brosz habe damals wörtlich gesagt: "Unterrichtsministerin Gehrer ist in dieser Causa seit Jahren säumig und sollte endlich Vorschläge unterbreiten, um diese hohe Arbeitszeitbelastung von SchülerInnen zu senken". Als Begründung wurde von den Grünen die OECD-Studie 2001 und die Studie 1999 der Psychologin Univ.-Prof. Dr. Christiane Spiel angeführt. "Heute kritisiert Brosz die Maßnahmen, die er selbst eingefordert hat, und stellt seine eigene Begründungen in Frage. Das, womit Brosz vor 2 Jahren noch selbst argumentierte, soll nun nicht mehr gelten, wenn es andere ins Treffen führen", so der ÖVP-Bildungssprecher. "Entweder hat Brosz vor zwei Jahren die OECD-Daten unkritisch und ungeprüft verwendet oder er verdreht heute die Fakten", so Amon.

Nicht nachvollziehbar sei, wie Brosz aus dem bei der heutigen Pressekonferenz verteilten E-Mail der OECD eine Bestätigung der grünen Kritik ableite. Dort werde nur mitgeteilt, dass die Indikatoren richtig berechnet worden seien. Wörtlich hieße es: "We have no way to verify the accuracy of the raw data that was submittet to us by the Austian Ministry of Education but we can ensure that, based on the raw data that we received, the indicator was calculated correctly...". Ebenso nicht nachvollziehbar seien die Behauptungen Brosz´ bei der Anzahl der Schulwochen. "Diese ist bei den Schülerinnen und Schülern gleich wie bei den Lehrerinnen und Lehrern, denen bei der OECD 38 Wochen zugrunde gelegt werden", schloss Amon.

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