Hoscher: Flankierende Maßnahmen bei Geldwäschebekämpfung nötig

Wien (SK) "Das Bekenntnis zur Bekämpfung der Geldwäsche ist ein uneingeschränktes", hielt der SPÖ-Abgeordnete Dietmar Hoscher im Zuge der entsprechenden Beschlussfassungen im Parlament fest. Gleichwohl dürfe nicht davon ausgegangen werden, mit der Bekämpfung der Geldwäsche könne der internationale Terrorismus allein bekämpft werden. "Geldwäsche schließt oft an kriminelle Handlungen an, deren Ursprung nicht zuletzt in großen ökonomischen Ungleichgewichten liegt", hielt der Wirtschaftsexperte fest. Kokafelder würden solange bestellt werden, wie die Masse der kleinen Bauern keine faire Weltmarktpreise für "legale Produkte" erzielen und damit ihre Familien menschenwürdig versorgen könnten. "Ähnliche Probleme sind etwa in den Bereichen Menschenhandel und Schlepperei gegeben. Wer in seiner Heimat genug verdient, wird sich nicht freiwillig in die Hände von Schleppern begeben", betonte der SPÖ-Abgeordnete. Ernst genommene internationale Aktionen zur Armutsbekämpfung könnten in etlichen Bereichen den entsprechenden kriminellen Aktivitäten, die in weiterer Folge zu Geldwäsche führen, den Nährboden entziehen. (Schluss) mf/mp

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