Kärntner Wirtschaftsreferent protestiert gegen Flugplanstreichungen der AUA - Freigabe der Frankfurt-Strecke gefordert

LHStv. Pfeifenberger: Parallel-Verhandlungen mit Lufthansa über alternative Anbindung im Laufen

Klagenfurt (LPD) - Trotz zufriedenstellender und steigender Passagierauslastung auf der Strecke Klagenfurt-Frankfurt-Klagenfurt wurde von den Austrian Airlines (AUA) eine massive Flugplan-Streichung durchgeführt, kritisierte heute Wirtschaftsreferent LHStv. Karl Pfeifenberger. Für den Mai sei ein Drittel aller Flüge - das sind 34 Kurse - ersatzlos ohne Angabe von Gründen gestrichen worden. Pfeifenberger hat nun gegen diese Streichungen massiven Protest eingelegt.

Ein Wirtschaftsstandort könne nur so attraktiv sein, wie seine Fluganbindungen, so Pfeifenberger. Der Referent vermutet, dass die AUA den Flughafen Klagenfurt bewusst aushungern möchte, denn die anderen österreichischen Bundesländerflughafen hätten keine ähnlichen Streichungen zu verzeichnen.

Um der weiteren Willkür der AUA entgehen zu können, führt der Wirtschaftsreferent Gespräche mit der Lufthansa Gruppe. Der Allianzpartner Lufthansa könnte laut Pfeifenberger die Verbindung Klagenfurt-Frankfurt-Klagenfurt zur Gänze mit drei Verbindungen täglich übernehmen. Der stellvertretende Landeshauptmann fordert in diesem Zusammenhang die schnellstmöglichste Freigabe der Strecke durch die AUA. Diese Entscheidung solle nun zum Wohle der Kärntner Wirtschaft so schnell wie möglich gefällt werden, betonte Pfeifenberger.
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