Knafl: Zusätzlicher Solidarbeitrag für Pensionisten abzulehnen

SPÖ will bestehende Pensionen kürzen

Wien, 2. Mai 2003 (ÖVP-PD) "Auch die Pensionisten müssen im Rahmen der Pensionssicherungsreform im Interesse von Jung und Alt ihren Beitrag zur Sicherung des Sozialsystems erbringen", so der Bundesobmann des Österreichischen Seniorenbundes Stefan Knafl heute, Freitag, im Rahmen einer Pressekonferenz. Allerdings sei der Vorschlag von SPö-Vorsitzendem Alfred Gusenbauer nach einem zusätzlichen Solidarbeitrag für jene Pensionisten, deren Pensionen über der ASVG-Höchstgrenze liegen, gänzlich abzulehnen. Knafl wies darauf hin, dass die ASVG-Pensionisten und Beamten im Ruhestand bereits in den Jahren 2001, 2002 und 2003 Mehrleistungen in Höhe von 1,45 Milliarden Euro erbracht hätten. Der überwiegende Teil dieser Solidarbeiträge sei von Beziehern höherer Pensionen geleistet worden. In Summe seien diese bereits geleisteten Beiträge "zur Sicherung der Pensionen" wesentlich höher, als die im SPö-Modell vorgeschlagenen Abgaben. Dabei spiele es keine Rolle, welche Angabe Alfred Gusenbauers man als Vergleichswert heranziehe, "die 140 Millionen Euro, oder die einige Tage später genannten 214 Millionen Euro". ****

Völlig unverständlich sei die Ankündigung Karl Blechas, der Pensionistenverband Österreichs werde bei Kundgebungen und Demonstrationen des Gewerkschaftsbundes teilnehmen. "Blecha sollte lieber gegen die Pensionskürzungs-Vorschläge aus seinen eigenen Reihen auf die Barrikaden steigen. Denn es ist nicht die ÖVP, sondern die SPÖ, die in bestehende Pensionen eingreifen möchte", schloss Knafl.

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