Wanderausstellung über KZs für Jugendliche

Wien (OTS) - "Wir hatten noch gar nicht angefangen zu leben" heißt eine sehenswerte Ausstellung, die von Dienstag, 6. Mai, bis einschließlich Dienstag, 13. Mai, im Festsaal der Zentralberufsschule (15., Hütteldorfer Straße 7-17; jeweils 8.30 bis 17.00 Uhr) kostenlos zu sehen sein wird. Die aus Deutschland stammende Schau erinnert an das heute in Vergessenheit geratene Schicksal tausender Kinder und Jugendlicher, die während der NS-Zeit in speziellen Außenlagern des KZs Ravensbrück inhaftiert waren. Die Schau wird am 6. Mai um 15.30 Uhr von Wiens Stadtschulratspräsidentin Dr. Susanne Brandsteidl eröffnet werden.

Konkret wird in der Schau, die in Form von 28 Tafeln als Wanderausstellung von dem Pädagogen Martin Guse konzipiert wurde, an das Burschen-KZ in Moringen bei Göttingen und an das Mädchen-KZ in Uckermark erinnert. Die Kinder und Jugendlichen, die im NS-Regime als "asozial", "unerziehbar" oder "kriminell" galten, waren m Alter zwischen 10 und 25 Jahren. Besonderes Interesse ruft auch die Schau auch durch die Anwesenheit eines Wiener Zeitzeugen hervor, der als Jugendlicher in einem der beiden KZs inhaftiert war.

o Termin: 6. bis 13. Mai 03
Ort: Festsaal der Zentralberufsschule
(15., Hütteldorfer Straße 7-17)
Anmeldungen für Schulklassen unter Tel.: 595 59 271

(Schluss) hch

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