ARBÖ-Tipps für den 6. Mai: Fahrgemeinschaften bilden, Radlfahren

Sicherheit der Schuldkinder muss Vorrang haben

Wien (OTS) - Benutzer der Öffis in Wien sind gut beraten, rechtzeitig individuelle Ausweichstrategien für kommenden Dienstag, 6. Mai auszutüfteln, wenn bis Mittag alle Öffis - ausgenommen die S-Bahn - streikbedingt stillstehen. Das größte Sicherheitsrisiko stellen nach Ansicht des ARBÖ die Pflichtschüler dar, die - im Gegensatz zu den AHS-Schülern - an diesem Tag regulären Unterricht haben und auf den gewohnten Transport durch Öffis verzichten müssen. Der ARBÖ appelliert, den Kids eine risikoreichen Alternativen per Fahrrad oder zu Fuß zuzumuten, zumal mit enormen Zusatzverkehr zu rechnen ist.

Immerhin müssen knapp eine Million Öffi-Fahrer am Dienstag auf Alternativen ausweichen. Der ARBÖ rechnet mit mindestens 250.000 zusätzlichen PKW auf Wiens Straßen. Immerhin werden üblicherweise zwei Drittel aller Wege in Wien mit Hilfe der öffentlichen Verkehrsmittel erledigt und nur ein Drittel mit dem Auto.

Die ARBÖ-Tipps zum Tag: Nach Mitfahrgelegenheiten suchen und Fahrgemeinschaften bilden. Für manche ist ein Umstieg aufs Radl oder ein längerer Fußmarsch in die Arbeit eine Alternative. Sportlich Trainierte mit Duschmöglichkeiten im Büro könnten ein "Lauferl" in die Arbeit unternehmen. Für Einpendler nach Wien wäre das mittransportierte Fahrrad eine Möglichkeit, die fehlenden Öffis in Wien zu ersetzten.

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