ÖJC fordert Schutz der Vereinten Nationen für Journalisten in Krisengebieten

Wien (OTS) - Anläßlich des Tags der Pressefreiheit am 3. Mai fordert der Österreichische Journalisten Club (ÖJC) ein sofortiges Ende der Gewalt gegen Journalisten. Die Vereinten Nationen werden aufgefordert, Journalisten in Kriegs- und Krisengebieten erhöhten Schutz zukommen zu lassen.

Gerade der Krieg gegen den Irak zeigte sehr deutlich, wie schnell Journalisten zwischen die Fronten geraten können. Nach Angaben des Weltverbandes der Zeitungen wurden im vergangenen Jahr 46 Journalisten ermordet. Es ist anzunehmen, dass es heuer wesentlich mehr sein werden. Das Internationale Presse Institut in Wien hat für 2003 bereits 23 getötete Pressevertreter registriert. Allein in den vergangenen Tagen wurden zwei Journalisten in Kolumbien getötet.

Dieser vom ÖJC geforderte bessere Schutz für Journalisten soll raschest herbeigeführt werden. "Dem erhöhten Informationsbedürfniss der Weltbevölkerung aus Kriegs- und Krisengebieten muss auch ein verbesserter Schutz der Journalisten folgen", so ÖJC-Präsident Fred Turnheim.

Gegen "unliebsame" Journalisten und kritische Medien werden verschiedene Formen der Gewalt angewendet: Wirtschaftlicher Druck, Einsatz der Justiz, politische Gewalt durch den Gesetzgeber und militärisch/polizeiliche Gewalt gegen Journalisten. Aber auch kaltblütiger Mord schreckt die Gegner der Pressefreiheit nicht vor ihrem Ziel ab, Journalisten mundtot zu machen.

"Die Gewalt gegen Journalisten wird erst ein Ende haben, wenn sich die Regierungen dieser Welt gemeinsam für einen besseren Schutz der Medienvertreter aussprechen", zeigt sich ÖJC-Präsident Fred Turnheim anläßlich des Welttages der Pressefreiheit überzeugt.

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