Ilmarinen: Pensionen: Wir müssen können!

Ohne politischen Konsens werden die Schritte bei Reformen klein

Wien, 30. April 2003 (ÖVP-PK) "Finnland hat die älteste Arbeitskraft innerhalb der Europäischen Union. Im Jahr 2005 werden ungefähr doppelt so viele Arbeitnehmer über 50 Jahre im Arbeitsleben stehen als es jüngere Belegschaften geben wird", sagte heute, Donnerstag, der Finnische EU-Beauftragte für ältere Arbeitnehmer, Prof. Dr. Juhani Ilmarinen, anlässlich der ÖVP-Veranstaltung "Tag der neuen Arbeit 03" im Ares-Tower in Wien. Für Österreich sei es höchste Zeit, wie in Finnland eine altersgerechte Reform durchzuführen. Die EU würde es mit Sicherheit begrüßen, wenn Österreich das nächste Land mit einem erfolgreichen Nationalprogramm wäre. ****

Die Gründe für eine erfolgreiche Umsetzung des Nationalprogramms in Finnland sieht Ilmarinen einerseits in den "guten Trägern" der Reform, nämlich hätten drei Ministerien zum ersten Mal in der Geschichte mitgespielt. Das Gesundheits- und Sozialministerium, das Arbeitsministerium und das Bildungsministerium hätten einen gemeinsamen Plan gehabt. Andererseits hätten auch die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände einen Konsens gefunden und wären bereit gewesen, alles zu unterstützen. "Alle EU-Länder sind in der gleichen Situation. Die Problembereiche in Finnland sind ähnlich wie in anderen Ländern. Man braucht nicht nur eine Pensionsreform, sondern auch ein Arbeitsmarktreform", sagte der Pensionsexperte abschließend.

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