Erdbeben in der Türkei: Hilfsgüter und -Einheiten mobilisiert, Österreichisches Rotes Kreuz alarmiert Suchhundstaffeln

Wien, Ankara (Rotes Kreuz) - Nach dem Erdbeben in der Türkei heute 3.27 früh hat das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) die Rotkreuz-Hundestaffeln in Bereitschaft versetzt.

Die Türkischen Rettungskräfte sind seit dem Erdbeben im Einsatz. Der Türkische Rote Halbmond hat 2.100 Zelte, 8.000 Decken 4 Tonnen Lebensmittel, sieben Feldküchen, ein Feldspital, und ein Kommunikationsfahrzeug in die Katastrophenregion nach Bingöl entsendet. Bei Bedarf können weitere 4.500 Zelte geliefert werden, die dann rund 25.000 Menschen unterbringen können.

"Die größte Herausforderung für uns ist im Moment, dass viele Menschen Angst haben, in ihre Häuser zurück zu kehren, weil Nachbeben befürchtet werden. Wir versuchen diese Personen mit allem zu versorgen, was sie benötigen", erklärt Oktay Ergunay, Chef des Katastrophenhilfs-Zentrums des Türkischen Roten Halbmonds.

Die Österreichischen Rotkreuz-Suchhunde, die bereits zwei Mal in der Türkei auf Erdbebeneinsatz waren, zählen Weltweit zu den anerkanntesten Hilfseinheiten in diesem Bereich. Derzeit verfügt das Österreichische Rote Kreuz über 40 Suchhundeteams, die für Auslandseinsätze geprüft wurden. Die Einsatzbereitschaft wurde den zuständigen Stellen in der Türkei und in der internationalen Rotkreuz-Zentrale in Genf gemeldet. Bei Anforderung können innerhalb von wenigen Stunden 12 Hundeführer und Hunde in die Regen entsendet werden.

Informationen zu den Rotkreuz-Hundestaffeln:
http://www.roteskreuz.at/384.html

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