4.000 Menschen bei Maikundgebung in Niederösterreichs Landeshauptstadt St. Pölten Onodi: 1.Mai 2003: Eintreten gegen Ungerechtigkeiten, Belastungen und blauschwarze Rückschritte

St. Pölten, (SPI) - Rund 4.000 Menschen fanden sich zur traditionellen Maikundgebung am Rathausplatz in der Landeshauptstadt St. Pölten ein. Die Kundgebung der St. Pöltner SPÖ gehört traditionell zu den größten Veranstaltungen anlässlich des 1. Mai in Niederösterreich. Begleitet von Blasmusikkapellen zog man von 8.30 bis 9.00 Uhr auf den Platz ein, Stadtchef Willi Gruber hielt die Eröffnungsrede, SPNÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi die Festansprache, SP-Bezirksvorsitzender NR Anton Heinzl die Abschlussrede. Geprägt waren die Reden naturgemäß von den jüngsten Maßnahmen der blauschwarzen Bundesregierung und den Streikbeschlüssen des Gewerkschaftsbundes.****

"Mehr als drei Jahre nach der Bildung der ersten blauschwarzen Bundesregierung zeigt die neue VPFP-Bundesregierung einmal mehr ihr wahres Gesicht. Sozialabbau, Belastungen, Abschaffung von Arbeitnehmerrechten und gesellschaftspolitische Rückschritte statt Vorwärtsstreben prägen die Politik von ÖVP und FPÖ. Mit dem Pensionspaket wird Hunderttausenden Menschen ihre Lebensplanung zunichte gemacht, mit der höchsten Steuer- und Abgabenquote der Zweiten Republik nimmt man der Bevölkerung hart erarbeitenden Wohlstand und Lebensqualität, mit den geplanten Maßnahmen im Gesundheitsbereich ebnet man den Weg in die Zwei-Klassen-Medizin", so LHStv. Heidemaria Onodi. Österreich braucht eine starke Sozialdemokratie und die Politik der SPÖ bekommt immer größeren Zuspruch. Der 1. Mai 2003 ist damit ein "Kampftag" gegen die unsoziale, ungerechte und die Menschen belastende VPFP-Wenderegierung. "Die SPÖ wird ihre Stimme erheben und gemeinsam mit den Menschen und den Gewerkschaften gegen die Politik des Weges in eine "Zwei-Drittel-Gesellschaft", welche ÖVP und FPÖ anstreben, kämpfen. Schwarzblau will alles für ein Drittel ihrer Klientel - und immer weniger für zwei Drittel der Menschen. Besonders Frauen, PensionistInnen und Klein- und Mittelverdiener werden abgedrängt, ja die Schere zwischen Arm und Reich öffnet sich immer weiter.

St. Pöltens Stadtparteichef Bgm. Willi Gruber verwies in seinen Worten auf die erfolgreiche Politik der SPÖ in St. Pölten, welche die jüngste Landeshauptstadt "zu einer der erfolgreichsten Städte in Österreich werden ließ". "Auch wenn es die ‚Schwarzseher' der ÖVP nicht wahrhaben wollen und sich, wie seit Jahrzehnten, einer konstruktiven Arbeit für die Stadt verweigern - die St. Pöltnerinnen und St. Pöltner sind mit unserer Politik sehr zufrieden und sie wissen ihre Landeshauptstadt zu schätzen", so Gruber, der auf Erfolge bei Betriebsansiedelungen bzw. auf aktuelle Ausbauprojekte der öffentlichen Infrastruktur, wie das neue Hallenbad "Aquacity", verwies.

SP-Bezirksvorsitzender NR Anton Heinzl betonte die Unterstützung der SPÖ für die Gewerkschaften und die beschlossenen Streikmaßnahmen. "Der schwarzblaue Umbau Österreichs erfordert entschlossenen Widerstand und wir wissen die Mehrheit der Menschen hinter uns. Schüssel, Haupt & Co. setzen auf Auseinanderdividieren, Drohen, Einschüchtern und Aussitzen. Ihre Politik gefährdet den Sozialstaat und bedroht Hunderttausende Menschen mit Armut und Unsicherheit. In 30jähriger Regierungsverantwortung der SPÖ wurde Österreich zum drittreichsten Land Europas und mit der Sozialpartnerschaft zu einer Vorzeigedemokratie in der ganzen Welt. Mit Schwarzblau droht Österreich nach wenigen Jahren um Jahrzehnte zurückgeworfen zu werden, die höchste Arbeitslosigkeit der Zweiten Republik und die höchste Steuerquote sind sichtbare Zeichen dafür. Hier wird Widerstand zur Pflicht", so Heinzl.
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