FSG-Jugend: Arbeit und faire Pensionen statt Abfangjäger

Für eine solidarische Gesellschaft - gegen die Zerstörung des Sozialstaats

Wien (FSG). "Die Regierung Schüssel setzt alles daran, um die Solidargesellschaft und den Sozialstaat zu zerstören. Gesundheitswesen, Bildungssystem, Pensionen: Das gesamte österreichische Sozialsystem soll kaputt "gespart" werden", so der Bundesjugendvorsitzende der Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen (FSG) Mario Lindner. Die Interessen der ÖVP liegen einzig in der Erhaltung und Ausweitung ihrer Machtposition:
"Paint it black" lautet ihr Credo. Lindner: "Arbeitnehmer werden geschröpft, damit die Regierung Kampfflugzeuge kaufen und Steuerzuckerln verteilen kann."++++

Derzeit gibt es 300.00 Arbeitslose in Österreich, 50.000 davon sind zwischen 15 und 25 Jahren. "Und was fällt der Regierung dazu ein? Wolfi, Willi und Liesl spielen Volksmusik, Liesl verspricht zusätzlich, Schüler mit Stundenkürzungen zu ,entlasten'. Jungen Menschen wird von dieser Regierung signalisiert, dass die Gesellschaft sie nicht brauchen kann! Das ist unerträglich und verantwortungslos!", so der Bundesjugendvorsitzende. Zusätzlich wird die triste Lage auf dem Arbeitsmarkt durch die so genannte "Pensionsreform" verschärft, denn durch das Anheben des Pensionsantrittsalters werden tausende junge Menschen mehr Arbeit suchen. "Und gerade für Junge bedeuten die Vorhaben der Regierung keineswegs Pensionssicherung. Sie treffen die Kürzungen auch nach der angeblichen Abfederung weiter voll. Und wie sollen sich die Jugendlichen eine private Vorsorge leisten können? Schüssel hätte besser daran getan einen Kardiologen statt eines plastischen Chirurgen für die Änderungen an seinen Pensionsvorhaben heran zu lassen."

"Die Armen werden immer ärmer, die Privilegierten werden von ihren Freunden in der Regierung mit noch mehr Privilegien versorgt. Das Kabinett Schüssel plant den Totalumbau der Gesellschaft, an dessen Ende vom Sozialstaat nur noch Fragmente übrigbleiben. Wehren wir uns dagegen!", so Lindner.

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