SP-Würschl: "Schluss der FP-Schönfärberei! Die offiziellen Zahlen des BM für Wirtschaft und Arbeit (70/AB XXIL GP") beschönigen nichts

"Kärnten braucht Impulse, vom Schönreden können die Kärntnerinnen und Kärntner weder die Miete noch ihre Lebensmittel bezahlen"

Klagenfurt (SP-KTN) - Angesichts der Schönrederei des Kärntner Landeshauptmannes, erlaubt sich die SPÖ folgende Zahlen und Statistiken für das Bundesland Kärnten des Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (überprüfbar auf der offiziellen Homepage www.parlament.gv.at) festzuhalten.

Arbeitslosenquote 2002: 8,2 % (Restösterreich 6,9)* Arbeitslosenquote Jugendliche 15-24 Jahre: 8,8 % (Restösterreich:
7,0) *
Arbeitslosenquote Älter als 50 Jahre: 9,3 % (Restösterreich: 9,1 %)*

* Register-Arbeitslosenquote nach österreichischer Berechnung. Die Arbeitslosen-
quote entspricht nach EUROSTAT 3,7 % für 2000, 3,6 % für 2001 und 4,3 % für
2002.

Kaufkraft 2001 in Euro Mrd: Kärnten: 5,47 (Restösterreich: 87,12) Kaufkraft-Kopfquote 2001 in Euro: Kärnten 9.700 (Restösterr.:10,740)

Durchschnittl. monatl. Bruttoeinkommen: Kärnten: 1774 (Restösterr.:
1860)

Betriebsneugründungen: Steigerung in Österreich von 1999-2001 um 4081 in Kärnten um 231

Konkkurse in Kärnten 2002: 625

In der Kärntner Wirtschaftsstruktur ist der sekundäre Sektor mit 30,5 % (Arbeitsmarktprofil 2001) zwar gut ausgeprägt, es dominieren jedoch arbeitskosten- und ressourcenbestimmte Branchen. Gerade diese Branchen wie z:B. die lederverarbeitende Industrie sind einem verstärktem Konkurrenzdruck aus Niedriglohn- und Schwellenländern ausgesetzt. Hier dürfte in den nächsten Jahren noch eine weitere Strukturbereinigung erfolgen. Diese Strukturprobleme stehen in keinem Zusammenhang mit der - in allen Fällen sozialpartnerschaftlich akkordierten - Festsetzung von Saisonkontingenten. Expandieren dürften die Sparten Wirtschaftsdienste, Gesundheit und Soziales sowie Dienstleistungen. Der Anteil an geringfügig Beschäftigten beträgt in Kärnten 7,2 % an den unselbständig Beschäftigten (in Österreich 6,7 %). Die Anzahl der geringfügig Beschäftigten steigt seit Einführung dieser Möglichkeit leicht an. Der Zuwachs betrug von 2001 auf 2002 4,1 % in Kärnten und 3,3 % in Österreich. Bei den Männern war der Zuwachs mit 5,9 % stärker ausgeprägt als bei den Frauen.
(Schluss)

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