LH Haider plädiert an Kärntner Betriebe, vorrangig heimische Arbeitskräfte zu beschäftigen

Bei Leitschienentausch auf Kärntens Autobahnen großteils Fremdarbeiter im Einsatz - Kritik an Baufirma und Asfinag

Klagenfurt (LPD). Landeshauptmann Jörg Haider appellierte am heutigen "Tag der Arbeit" an die Kärntner Betriebe, vorrangig heimische Arbeitskräfte zu beschäftigen. Gut ausgebildete Fachleute aus Kärnten seien im Gegensatz zu ausländischen Billiglohnarbeitern auch ein Garant für Qualität und damit ein wesentlicher Standortfaktor. Kritik gibt es von Haider an einem Kärntner Bauunternehmen, das derzeit im Auftrag der Asfinag auf Kärntens Autobahnen einen Leitschienenaustausch vornimmt.

Wie Haider betonte, beschäftige die Firma für diese Arbeiten großteils ausländische Kräfte, während heimische Bauarbeiter auf Jobsuche seien. Der Kärntner Landeshauptmann hat der für die Vergabe verantwortlich Asfinag bereits mitgeteilt, eine Änderung herbeizuführen.

Haider verwies in diesem Zusammenhang auf die Millionen Euro schweren Bauoffensiven des Landes Kärnten in den Bereichen Straße, Schiene, Wohnbau und Althaussanierung. Die Belebung der Konjunktur mit Kärntner Steuergeld sei gleichzeitig eine Stärkung des heimischen Arbeitsmarktes. Darauf habe auch die Novelle zum Kärntner Vergabegesetzes im Frühjahr d. J. abgezielt, die als einen der Kernpunkte Ausschreibungen in Teilbaulosen vorsehe. Damit sei in Kärnten sicher gestellt worden, dass verstärkt Klein- und Mittelbetriebe zum Zug kommen und nicht mehr durch Generalunternehmer und Großkonzerne an den Rand gedrängt werden. Auch werde darauf geachtet, dass die Firmen hauptsächlich heimische Arbeitskräfte einsetzen. Dieses Prinzip sollte auch bei Bauvergaben durch die Asfinag Berücksichtigung finden, sagte Haider.
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