Kärnten weiter auf Zukunftskurs

LH Haider-Bilanz zum 1. Mai: Steigende Beschäftigung, sinkende Arbeitslosigkeit - Rekordinvestitionen zur Wirtschaftsbelebung

Klagenfurt (LPD) - Steigende Beschäftigtenzahlen und sinkende Arbeitslosenraten sind die positiven Eckdaten der Kärntner Wirtschaft in Zeiten weltweiter Konjunkturschwäche, sagte heute Landeshauptmann Jörg Haider aus Anlass des heutigen Staatsfeiertages zum 1. Mai. Vorausschauende Weichenstellungen bei öffentlichen Investitionen sowie eine dynamische Standortpolitik haben den heimischen Markt belebt. Deutlicher Beweis dafür seien die Arbeitsmarktdaten der vergangenen Monate. Ende März verzeichnete Kärnten mit 188.586 unselbständig Erwerbstätigen den höchsten Beschäftigtenstand, der jemals in diesem Monat erreicht wurde. Gleichzeitig konnte die Arbeitslosigkeit im April gegenüber dem Vormonat um 16,9 Prozent gesenkt werden, so Haider. Damit sei Kärnten nicht nur deutlich besser als der Bundesdurchschnitt, sondern liege in den aktuellen Daten klar vor Bundesländern wie Wien, Vorarlberg, Steiermark und Niederösterreich.

Wie der Landeshauptmann betonte, habe das Land Kärnten zur Beschäftigungssicherung für die Jahre 2003 bis 2006 im Rahmen des sogenannten Territorialen Beschäftigungspaktes einen neuen Vertrag mit dem Arbeitsmarktservice abgeschlossen. Alleine dieses Maßnahmenpaket soll rund 7000 Arbeitsplätze schaffen bzw. absichern. Überaus erfreulich, so Haider, sei die Bilanz bei der Jugendbeschäftigung. Diese sei im April in Kärnten um 1,6 Prozent gesunken, während es österreichweit eine Zunahme um zwei Prozent gegeben habe. "Damit hat das im vergangenen Herbst gestartete und 8,8 Millionen Euro schwere Job- und Ausbildungsprogramm unter dem Motto "Kein Jugendlicher unter 25 ohne Arbeit" voll gegriffen" sagte Haider, der darauf verweist, dass bisher 5034 Jugendliche im Rahmen der Aktion eine Ausbildung erhalten haben.

Für Haider ist eine gute Ausbildung die beste Jobgarantie. Wo
die Wirtschaft hochqualifizierte Mitarbeiter vorfinde, würden sich auch hochwertige Betriebe und Sparten ansiedeln. Der Landeshauptmann verweist hier auf die jüngste Entscheidung des deutschen Infineon-Konzerns, den Standort Villach auszuweiten und zum Kompetenzzentrum im Automotivbereich zu machen, was über hundert neue High-Tech-Jobs bedeute. Damit werde Kärntens Wirtschafts- und Bildungspolitik eindrucksvoll bestätigt, das die Umstrukturierung weg von den verlängerten Werkbänken hin zur Hochtechnologie vorsehe.

Kärnten sei auch infrastrukturell weiter auf der Überholspur. Während andere Bundesländer bei den Investitionen drastisch sparen müssten, lasse Kärnten Millionenbeträge in Konjunkturimpulse fließen. Ob das 8,7 Millionen Euro schwere Programm für die Klein-und Mittelbetriebe, die Nahversorgerförderung, die verbesserte Althaussanierung, die Tourismus-Qualitätsoffensive, die Investitionsprogramme für Schiene und Straße, die Technologiemilliarde oder die jüngste Förderung der Solarenergie halten auch in konjunkturell schwierigen Zeiten den Wirtschaftsmotor Kärnten auf hoher Drehzahl, sichern Tausende Arbeitsplätze und schaffen Hunderte neue, betonte Haider.

Kärnten investiere offensiv in seine Infrastruktur. Es seien die Weichen dafür gestellt worden, dass in den kommenden Jahren rund drei Milliarden Euro in Projekte wie die Koralmbahn samt Tunnel, den Schienenausbau zwischen Klagenfurt und Villach, die Tauernbahn und den Ausbau des Hauptbahnhofes Klagenfurt sowie in den Vollausbau der Pack, die zweiten Röhren von Gräbern-, Katschberg- und Tauerntunnel, den Bau der Lippitzbachbrücke oder den beschleunigten Ausbau der Drautal-Bundesstraße fließen werden. Noch nie habe es in Kärnten eine solche Fülle an öffentlichen Bauaufträgen gegeben. Im Gesundheitsbereich werde der Bau des LKH Klagenfurt zu einem Vorzeigemodell für ganz Österreich.

Kärnten ist "in", so der Landeshauptmann. Das zeigten nicht nur
die steigenden Urlauberzahlen. Ob Sport- oder Eventveranstaltungen, ob Wirtschaftsinitiativen, High-Tech-Projekte oder Leistungen als Familienland. Kärnten sei vom Schlusslicht zum Vorzeigeland und Trendsetter geworden. Vorausschauende Politik und intelligentes Finanzmanagement würden jenen Spielraum geben, den Kärnten für eine optimale und positive Weiterentwicklung brauche. Und das alles bei gleichzeitiger Budgetsanierung. So wurde der Landeshaushalt trotz Rekordinvestitionen zur Wirtschaftsbelebung und Arbeitsplatzsicherung bei gleichzeitigem Ausbau des Bildungs-, Sozial- und Gesundheitswesens saniert und die Schulden von einer Milliarde Euro auf 290 Millionen Euro gesenkt. Parallel dazu seien Rücklagen in Höhe von 276 Millionen Euro gebildet worden, um Spielraum für jene Maßnahmen zu haben, die weiterhin Kärntens Erfolgskurs sowie hohe Beschäftigung und qualitativ hochwertige Arbeitsplätze garantierten, sagte Haider.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0001