SERBISCHE PARLAMENTSPRÄSIDENTIN MICIC BEI BUNDESRATSPRÄSIDENT HÖSELE Das Europa der 25 ist nicht das Ende der europäischen Integration

Wien (PK) - Den Schlusspunkt im Gesprächsreigen, den die Präsidentin der Volksversammlung und amtierende Präsidentin der Republik Serbien, Natasa Micic, heute im Parlament absolvierte, bildete ein Gedankenaustausch mit dem Präsidenten des
Bundesrates, Herwig Hösele. Im Mittelpunkt des herzlichen Gesprächs standen sowohl die kulturellen als auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten, wobei Präsident Hösele mit Präsidentin Micic darin übereinstimmte, dass Wirtschaft und Kultur wichtige Brücken zwischen Serbien und Österreich darstellten. Micic betonte das Interesse Serbiens, die Beziehungen zu Österreich und zu seinen Bundesländern zu verstärken, und bekundete ihre feste Absicht, ihren Besuch bei
der steirischen Landshauptfrau Waltraud Klasnic, den sie wegen
des Attentats auf den serbischen Ministerpräsidenten Djindjic
habe verschieben müssen, nachzuholen.

Serbien sei in den letzten Jahrzehnten isoliert gewesen, sagte Natasa Micic, nun sei ihr Land aber entschlossen, Reformen voranzutreiben und seinen Weg nach Europa fortzusetzen. Der
Beitritt zum Europarat sei nur ein erster Schritt gewesen.

Bundesratspräsident Herwig Hösele wünschte Präsidentin Micic alles Gute für die europäischen Ambitionen ihres Landes und
sprach seine Überzeugung aus, dass das Europa der 25 nicht den Endpunkt im Prozess der europäischen Integration darstellen
werde.

Nach ihrem Gespräch mit Bundesratspräsident Herwig Hösele beendete die Parlamentspräsidentin und amtierende Staatspräsidentin Serbiens ihren Österreich-Besuch und kehrte
nach Belgrad zurück. (Schluss)

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