Deutlicher Rückgang der Arbeitslosigkeit gegenüber Vormonat, flacherer Anstieg als im Vorjahr

Wien (OTS). Ende April 2003 waren beim AMS NÖ 35.027 Personen arbeitslos vorgemerkt, um 6.877 oder 16,4 % weniger als im Vormonat und um 809 (oder 2,4 %) mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Im Vorjahr stieg die Arbeitslosigkeit im April in NÖ. noch um 15,9 % an. Österreichweit sank die Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich um 50 Personen auf insgesamt 231.117.

Vom Anstieg sind Ende April Männer (+ 413 od. 2,1 %) genauso stark betroffen wie Frauen (+ 396 od. 2,7 %). Während die Arbeitslosigkeit (bei den Männern) im Jahresvergleich in den Bauberufen (- 302 od. -9,6 %) sowie bei den Metall- und Elektroberufen (-141 od. -3,7 %) zurückgeht, so steigt sie (insgesamt) am stärksten bei den Handelsberufen (+ 343 od. 9,2 %), den Büroberufen (+ 297 od. 5,4 %), den Verkehrsberufen (+ 141 od. 10,8 %) sowie bei den Technikern (+ 119 od. 8,8 %).

Starker Anstieg der Akademikerarbeitslosigkeit

Die Struktur der Arbeitslosigkeit zeigt grundsätzlich, dass das Risiko arbeitslos zu werden, mit steigender Bildung sinkt. Nach Ausbildungsstufen betrachtet steigt die Arbeitslosigkeit Ende April jedoch absolut stärksten bei Personen mit Abschluss einer höheren Schule (+ 333 od. 13,2 %), gefolgt von Personen mit maximal Pflichtschulabschluss (+ 179 od. 1,2 %). Prozentuell am größten waren die Zunahmen jedoch bei Personen mit Abschluss einer Universität (absolut + 127 od. 21,7 %). Insgesamt sind Ende April niederösterreichweit 712 AkademikerInnen arbeitslos gemeldet, davon 423 Männer und 289 Frauen. Bei den Frauen beträgt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr 60 od. 26,2 %. Einen Grund sieht das AMS NÖ im Aufnahmestopp im öffentlichen Dienst, unter dem vor allem junge JuristInnen leiden.

Schulungsaktivitäten des AMS NÖ mit Maß und Ziel ausgeweitet

Das AMS NÖ hat seine Schulungsaktivitäten für arbeitslose Personen gegenüber dem Vorjahr erneut ausgeweitet: Ende April 2003 waren in NÖ insgesamt knapp 7.300 Personen in Schulungsmaßnahmen eingebunden, um 912 (od. 14,3 %) mehr als im Vorjahr. Genau 80 % des Anstieges entfiel dabei auf jugendliche SchulungsteilnehmerInnen (im Alter von 15 bis 25 Jahre), während die Maßnahmen für über 50-Jährige zurückgenommen wurden (- 178 od.
- 21,7 %). Die österreichweit absolut (und auch relativ) größte Steigerung bei den Schulungsmaßnahmen verzeichnet Ende April das AMS Wien (+ 5.206 od. 61,2 %).

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