Chemiegewerkschaft beschließt Streik

Wien (GdC/ÖGB). Analog den Beschlüssen des ÖGB kam die Gewerkschaft der Chemiearbeiter in einer außerordentlichen Sitzung des Bundesvorstandes zur Auffassung, den 6. Mai 2003 für die rund 280 Betriebe ihres Betreuungsbereiches für Streikmaßnahmen auszuwählen. Grund dafür ist die bekannte Diskussion um die unsoziale Pensionsreform der schwarz-blauen Bundesregierung. Der Vorsitzende der Chemiegewerkschaft, Wilhelm Beck, dazu: "Die Vorgangsweise der Bundesregierung ist vollkommen inakzeptabel, bezeichnend ist unter anderem die Tatsache, dass Pensionsreform und Abfangjägerkauf in derselben Ministerratsitzung abgesegnet wurden. Offensichtlich kümmert man sich nicht einmal mehr um die Optik, es wird über die arbeitenden Menschen einfach hinweg regiert!" ++++

Am 6. Mai wird es unter anderem in den Papierfabriken Steyrermühl, SCA Laakirchen und Sappi Gratkorn Streikmaßnahmen geben, ebenso bei Henkel Austria sowie Saint Gobain Isover Austria in Stockerau.

ÖGB, 30. April 2003 Nr. 317

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