Sozial-Landesrat Josef Ackerl: Künftige Sozialbudgets müssen auch den Auf- und Ausbau neuer Leistungen ermöglichen!

SozialmitarbeiterInnen demonstrierten vor dem Landhaus in Linz=

Volles Verständnis für die Forderungen der heute vor dem Landhaus in Linz
demonstrierenden MitarbeiterInnen oberösterreichischer Sozialeinrichtungen zeigt Sozial-Landesrat Josef Ackerl, der sich als einziges oberösterreichisches Regierungsmitglied den DemonstrantInnen stellte. "Die Dotierung der kommenden Sozialbudgets muss den Auf- und Ausbau neuer Leistungen ebenso ermöglichen, wie die Abdeckung zusätzlicher Kosten durch die Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag", erklärt Sozial-Landesrat Josef Ackerl.

Neben der Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag forderten die MitarbeiterInnen - die symbolisch vor dem Landhaus einen Baum aufstellten - unter anderem längerfristige Förderverträge aber auch Veränderungen in der Wahrnehmung des Sozialbereichs – von social benefit zu social profit. Damit stießen sie bei Landesrat Josef Ackerl auf vollstes Verständnis, der bekanntlich seit Jahren die Weiterentwicklung und den Ausbau des oberösterreichischen Sozialsystems vorantreibt. Entscheidend für diese Entwicklung sind aber nicht nur inhaltliche Vorgaben, sondern auch die Entwicklung des Sozialbudgets. "Für mich steht völlig außer Zweifel, dass die künftigen Sozialbudgets den Auf- und Ausbau neuer Leistungen ebenso ermöglichen müssen, wie die Abdeckung struktureller Mehrkosten – z.B. durch die Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag. Die MitarbeiterInnen fordern völlig zu Recht eine einheitliche und angemessene Entlohnung für ihre wichtige und verantwortungsvolle Tätigkeit ein," erklärt Sozial-Landesrat Josef Ackerl.

Ein brisantes Detail am Rande: Obwohl Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer auf Grund der Landeshauptleutekonferenz verhindert war, konnte oder wollte die ÖVP-Spitze offensichtlich keinen Vertreter zur Demonstration entsenden. Befinden sich doch Teile des ÖVP-Klubs unter Führung von Klubobmann Dr. Josef Stockinger und Landesrat Dr. Walter Aichinger mit JournalistInnen auf einer Exkursion zu Sozialeinrichtungen in Wien und Graz. "Hätte sie wirklich etwas lernen wollen, hätten sie ein Besuch oberösterreichischer Sozialeinrichtungen ausgereicht. Wir stehen von der Qualität unserer Einrichtungen bekanntlich an der Spitze in Österreich", so Sozial-Landesrat Ackerl.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich
Pressereferat
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40002