FCG/GPA-Trausznitz/Zwiauer: Abfederungen bei Pensionsreform sind unzureichend

Regierung ist aufgefordert, Dialog mit Sozialpartnern aufzunehmen

Wien (OTS) - Als "unzureichend und zu schwach" bezeichnen der stv. GPA-Bundesgeschäftsführer Günther Trausznitz und der Bundesvorsitzende Walter Zwiauer die vom Ministerrat beschlossenen Änderungen der sogenannten Pensionssicherungsreform der Bundesregierung. "Aus Sicht der christlichen GewerkschafterInnen in der GPA, kann sich vor diesem Hintergrund nichts an der Entschlossenheit ändern, die Umsetzung der Regierungsvorhaben auch mit gewerkschaftlichen Kampfmaßnahmen zu verhindern", unterstreichen Trausznitz und Zwiauer den einstimmig gefassten Streikbeschluss des ÖGB.++++

Trotz einzelner Verbesserungen gegenüber der zur Begutachtung ausgegebenen Gesetzesvorlage, würde das Regierungsmodell zur Pensionsreform insgesamt zu Pensionskürzungen in inakzeptablem Ausmaß führen und für ArbeitnehmerInnen unannehmbare Verschlechterungen bedeuten. Durch die zeitlich beschränkte Deckelung der Verluste in Folge der Ausweitung des Durchrechnungszeitraumes würde vor allem die jüngere Generation übermäßig belastet. Auch die übermäßige Benachteiligung von Frauen konnte durch die vorgesehenen Änderungen nicht zufriedenstellend beseitigt werden. "Es ist daher nicht richtig von einer Pensionssicherungsreform für Jüngere zu sprechen", so die an die Bundesregierung gerichtete Kritik von Trausznitz und Zwiauer.

"Wir erwarten uns von der Bundesregierung, dass sie die im Ministerrat beschlossenen Pensionspläne zurücknimmt und in einem gemeinsamen Dialog mit den Sozialpartnern eine sozial ausgewogene und nachhaltig beständige Reform erarbeite, die die Bezeichnung Pensionssicherung auch tatsächlich verdient", so Trausznitz und Zwiauer abschließend.

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