Die F&E-Förderung für Salzburger Industriebetriebe nutzbar machen

Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Salzburg etablierte erfolgreich Forschungsplattform

Salzburg (OTS) - Salzburg bei Forschung und Entwicklung auf die Überholspur bringen - dieses Ziel hat sich der Obmann der Sparte Industrie, Bergrat Dipl. Ing. Josef Wöhrer, gesetzt. Auf seine Initiative hin wurde nun die Salzburger "Forschungs-Plattform der Industrie" ins Leben gerufen.

Die betriebliche Forschung stärker in Gang zu bringen ist eines der zentralen Vorhaben der Sparte Industrie der WK Salzburg. "Aus der eher unterdurchschnittlichen Position Salzburgs sollte durch gemeinsame Anstrengungen mittelfristig die Forschungsquote von derzeit 1% auf 2% verdoppelt werden", formuliert Wöhrer die Zielvorgabe. Die Industrie des Bundeslandes wird dabei eine zentrale Rolle spielen. "Salzburgs Industriebetriebe sollten daher bestmöglich betreut werden, vor allem im Hinblick auf die Forschungsförderung", so Wöhrer. Auf seine Initiative hin wurde für diesen Zweck von der Sparte Industrie die "Forschungsplattform der Industrie" geschaffen. Das erfolgreiche Auftakttreffen fand kürzlich mit starker Einbindung relevanter Industriebetriebe in der WK Salzburg statt.

Info-Plattform für die Industrie

Rund 30 Forschungsbeauftragte bzw. F&E-Leiter aus Salzburgs Industriebetrieben erörterten die zukünftigen Arbeitsschwerpunkte der Plattform. Eingebunden sind weiters die Experten der WK Salzburg, das gemeinsam mit dem Land betriebene Innovationsservice, der Technologietransfer-Verein CATT sowie das Land Salzburg. "Die Plattform dient als Informationsinstrument über neueste forschungspolitische Änderungen und Neuheiten im Förderbereich. Der Start ist gelungen", freut sich Spartenobmann IV-Präsident Wöhrer.

Eingehend wurde die Praxis bei Bundesförderungen diskutiert. Zunehmend werde bei Förderaktionen ähnlich wie in der EU zu "Calls" eingeladen, wobei sehr kurze Fristen vorgegeben seien.

Noch dazu seien die Themen bzw. Schwerpunkte von der Forschungspolitik fixiert. Fördermittel würden so im Top-Down-Verfahren vergeben, F&E-Initiativen von Firmen liefen Gefahr, nicht berücksichtigt zu werden. Diese Methode komme insgesamt aber überwiegend großen Unternehmen zugute, kleine Industriebetriebe seien bei dieser Art der Fördervergaben vielfach überfordert. Umso wichtiger sei es, dass es beim For-schungsförderungsfonds (FFF), ein für die Salzburger Wirtschaft wichtiges Förder-Instrument, keine Experimente gebe und die ausreichende Dotierung des FFF auch in Zukunft sichergestellt wird, lautete die einhellige Meinung der Plattform-Teilnehmer.

Ausführlich soll bei dem nächsten Plattform-Treffen über Forschungsfreibetrag und Forschungsprämie, über Gegengeschäfte im Zuge des Euro-Fighter-Kaufs sowie über Kompetenzzentren informiert werden. Gearbeitet werden soll auch an einem Anforderungsprofil für den von der Industrie gewünschten Innovationsassistenten. Verbesserungsmöglichkeiten sieht die Plattform auch bei statistischen Angaben über die F&E-Aufwendungen im Bundesland Salzburg.

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