Länderkonferenz gibt Kärnten bei Sonderfinanzierung der Drautalstraße B 100 recht

LH Haider: Verhandlungen mit Bund über Finanzierung des weiteren Ausbaus auf Osttiroler Seite

Klagenfurt (LPD) - Kärnten soll vom Bund für den Ausbau der Drautalstraße B 100 die volle Sonderfinanzierung in Höhe von 62,1 Millionen Euro erhalten. Zu diesem Ergebnis kamen heute, Mittwoch, die Länderchefs bei ihrer Sitzung in Graz. Wie Landeshauptmann Jörg Haider im ORF-Mittagsjournal von Radio Kärnten betonte, seien damit die Landeshauptleute der Argumentation Kärntens gefolgt. Gemeinsam mit der steirischen Landeshauptfrau und derzeitigen Konferenzvorsitzenden Waltraud Klasnic und Tirols Landeshauptmann Herwig van Staa werde es weitere Verhandlungen mit dem Bund für eine Finanzierung des Ausbaus der B 100 auf Osttiroler Seite geben, sagte Haider.

Bekanntlich hatte der Verfassungsgerichtshof (VfGH) die vom Bund im Rahmen des Generalverkehrsplans zugesicherte Sonderfinanzierung für die B 100 im Drautal nach einem Einspruch Tirols im März d. J. aufgehoben. Seither kämpft Kärnten gegen diese Entscheidung, nachdem der im Jänner 2002 beschlossene Generalverkehrsplan von allen Ländern mitverhandelt und akzeptiert wurde.

Haider betonte neuerlich die Wichtigkeit des Ausbaus der Drautalstraße für die wirtschaftliche Entwicklung der ohnedies strukturschwachen Region Oberkärnten, wo nach einer optimalen Anbindung an den Kärntner Zentralraum neue Betriebe und Arbeitsplätze entstehen sollen. Auch sei der Straßenausbau aus Sicherheitsgründen notwendig, da auf dieser stark frequentierten und teilweise noch engen und unübersichtlichen Strecke in den vergangenen Jahren über 30 Verkehrstote zu beklagen waren.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Kärntner Landesregierung
Landespressedienst
Tel.: 05- 0536-22 852
http://www.ktn.gv.at/index.html

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NKL0003