ARBÖ: Kurzparkzonen am 6. Mai aufheben

Parkgaragen gefordert - Sicherheit der 115.000 Schüler ist zu gewährleisten

Wien (OTS) - Der für 6. Mai beschlossene Streik der öffentlichen Verkehrslinien wird in Wien eine Million Fahrgäste zum Umstieg zwingen. Der ARBÖ rechnet mit enormen Verkehrsbeeinträchtigungen auf den Straßen, da geschätzte 250.000 PKW zum üblichen Fahrzeugaufkommen dazu kommen werden. Dazu eine Kennzahl: Zwei Drittel ihrer Wege erledigen die Wiener üblicherweise mit den Öffis und nur ein Drittel mit Pkws.

Um die Situation der Autofahrer wenigstens parkmäßig zu entlasten, appelliert der ARBÖ an die Wiener Stadtregierung, an diesem Tag die Kurzparkzone außer Kraft zu setzten. Auch die Parkgaragen sollten an diesem Tag ihren Kunden mit Sonderkonditionen entgegen kommen. Dies gelte nicht nur für Wien, sondern für alle Städte, in denen die Öffis streiken.

Besonders gefordert sind alle, die für die Verkehrssicherheit der Schüler verantwortlich sind. Allein in Wien müssen 115.000 bis 130.000 Fahrschüler - darunter auch viele gestresste Maturanten - auf die gewohnte Fahrt mit den Öffis verzichten. Wer nicht von den Eltern mit dem PKW zur Schule gebracht werden oder mitfahren kann, muss zu Fuß gehen oder radeln. "Ein doppelt riskantes Unterfangen: sich in ungewohnter Weise fortzubewegen in einer Großstadt, die an diesem Tag viel mehr Verkehr als sonst hat", warnt Wilhelm Patzold, Leiter des ARBÖ-Informationsdienstes. Der zu erwartende Stau vor den Schulen wird den Stress auf der Straße zusätzlich erhöhen.

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