"Existenz der jüdischen Gemeinden in Österreich gefährdet"

Politisch Verantwortliche in Österreich gefordert, jüdische Infrastruktur zu erhalten - Einladung zur Pressekonferenz Wien (OTS) - Sehr geehrte RedakteurInnen,

Seit 1945 kämpft die jüdische Gemeinde erfolglos um Restitution und Entschädigung des ihr geraubten und zerstörten Gemeindevermögens Ihre Infrastruktur musste daher aus dem Nichts völlig neu aufgebaut werden. Allein um den Betrieb und Erhalt der unbedingt notwendigen sozialen und rituellen Infrastruktur zu gewährleisten, waren weit mehr als ATS 1 Milliarde aufzuwenden. Die IKG wurde gezwungen,
bis heute 70% der verbliebenen Liegenschaften zu verkaufen. Nun sind die Mittel der IKG erschöpft. Ohne Sinneswandel aller Verantwortlichen bleibt der IKG keine andere Alternative, als Schulen, Altersheime, Sozialeinrichtungen, Synagogen, etc. zu schließen.

Aus gegebenem Anlaß laden wir zu einer Pressekonferenz mit dem Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde, Dr. Ariel Muzicant, ein.

An dieser Pressekonferenz wird auch der Präsident des European Jewish Congress und Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dr. Michel Friedmann, teilnehmen. Es wurden auch zahlreiche Persönlichkeiten aus Kultur, Kirche, Politik und Wirtschaft eingeladen an der Pressekonferenz teilzunehmen bzw. die IKG zu unterstützen.

Bitte merken Sie vor:

Pressekonferenz am Donnerstag, 8. Mai 2003, um 10.30 Uhr Presseclub Concordia
1010 Wien, Bankgasse 8

Falls Sie weitere Informationen benötigen oder einen Interviewtermin vereinbaren wollen, stehen wir Ihnen jederzeit zu Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen und bestem Dank für Ihre Unterstützung.

Rückfragen & Kontakt:

Erika Jakubovits
Israelitische Kultusgemeinde,
1010 Wien, Seitenstettengasse 4,
Tel: +43-1-53104-102, Fax: +43-1-53104-109,
e.jakubovits@ikg-wien.at.

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