SCHIEFERMAIR: KONSTRUKTIVE DISKUSSION HAT SICH AUSGEZAHLT

Abfederungsmaßnahmen für Frauen gehen in die richtige Richtung

Wien, 30. April 2003 (ÖVP-PK) Erleichtert zeigte sich heute, Mittwoch, die oberösterreichische ÖVP-Abgeordnete Burgi Schiefermair über die geplanten Abfederungsmaßnahmen für Frauen im Pensionssicherungspaket der Regierung. "Ich bin froh, dass es gelungen ist, durch die konstruktive Diskussion in den letzten Wochen wesentliche Verbesserungen für die Frauen im Pensionsrecht zu erreichen. Denn für mich ist eines klar: Frauen, die sich einige Jahre der Kinderbetreuung und -erziehung widmen, dürfen im Alter keine Nachteile haben." ****

"Mit der Anhebung der pensionsbegründenden Kindererziehungszeiten von derzeit 18 auf 24 Monate erleichtern wir es Müttern, Versicherungslücken für eine eigenständige Alterspension leichter zu schließen", so Schiefermair. Zudem sieht der Regierungsentwurf vor, dass für die Kindererziehung pro Kind drei Jahre von der Durchrechnungszeit abgerechnet werden. Gerade in diesem Punkt möchte sich die ÖVP-Abgeordnete in der parlamentarischen Debatte noch für weitere Verbesserungen einsetzen. "Bei Mehrlingsgeburten, oder wenn etwa eine Mutter zwei oder drei Kinder innerhalb von drei oder vier Jahren bekommt, sollte diese Mehrfachbelastung auch in der Durchrechnung gerechter abgegolten werden", verweist Schiefermair darauf, dass vor allem für Frauen mit mehreren Kindern eine Vollzeitbeschäftigung oft für viele Jahre nicht möglich ist.

Den Anliegen der Frauen wurde in der jetzigen Regierungsvorlage Rechnung getragen. Für die parlamentarische Beratung wünscht sich Burgi Schiefermair eine ebenso konstruktive wie offene Diskussion. "Ich bin gegen den Protest auf der Straße oder in den Betrieben. Ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen am runden Tisch und in den Ausschusslokalen einen breiten Konsens für die langfristige Sicherung der Pensionen finden werden. Denn es sind vor allem auch die Kinder und Jugendlichen, die nun eine engagierte Arbeit im Hohen Haus erwarten, damit auch sie noch in den Genuss einer sicheren Pension kommen", schloss Schiefermair.
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