ÖAAB-Hoch an Tumpel: Appell vor allem an Wien richten

"Es ist eindeutig klar, dass es zuviele Arbeitssuchende in Österreich gibt und effiziente Maßnahmen durchgeführt werden müssen, damit möglichst viele der Betroffenen rasch einen Arbeitsplatz finden", so die Replik von ÖAAB-Landessekretär, Alfred Hoch, auf eine Aussendung von AK-Präsident Tumpel. Eindeutig fehlt aber die Aufforderung seitens der AK an die Wiener Stadtregierung, endlich aus ihrem arbeitsmarktpolitischen Dornröschenschlaf zu erwachen und Maßnahmen zu setzen, damit die arbeitssuchenden Wienerinnen und Wiener eine entsprechende Arbeitsstelle finden.

Die Statistiken belegen eindeutig, so Hoch, dass die Wiener Alleinregierung ihre Hausaufgaben in Sachen aktiver Arbeitsmarktpolitik nicht gemacht hat. So gibt es derzeit mehr als doppelt soviele arbeitslos gemeldete Menschen in Wien als 1984 (1984:
31.277; 2001: 77.000). "Es besteht daher akuter Handlungsbedarf, wobei sich dieser nicht auf das bloße Aussenden von Stellungnahmen beschränken darf, sondern aktive Maßnahmen wie Investitionen zur Stärkung des Arbeitsplatzstandortes gesetzt werden müssen."

Die Fraktion des ÖAAB in der Wiener AK werde in Zukunft genauer aufpassen, ob Tumpel seine Appelle für eine aktive Arbeitsmarktpolitik auch an die richtige Adresse richtet - nämlich an die Wiener Stadtregierung, die fast ein Drittel aller Arbeitslosen Österreichs zu verantworten hat, so Hoch abschliessend

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