Österreich ist führendes Badezimmerland Europas: Branchenplattform Oase Bad belebt Wirtschaft

Wien (OTS) -

  • Wirtschaftsfaktor: Oase Bad Industrie hält 80 Prozent Marktanteil
  • Image-Kampagne: Markenbad und Profi-Arbeit contra "Pfusch"
  • Trend: Selbstverwirklichung im Bad

"Österreichs Badezimmerstandard ist Europaspitze", so Clemens Moritzer, Sprecher von Oase Bad, und fügt hinzu: "Als führende Sanitärdachmarke Österreichs hat Oase Bad wesentlich zu dieser Entwicklung beigetragen. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern stärken wir seit Jahren das Badezimmerbewusstsein der ÖsterreicherInnen." Die Werbegemeinschaft Oase Bad besteht aus dem Arbeitskreis Sanitärindustrie (ASI), der Bundesinnung der Sanitär- und Heizungsinstallateure und dem österreichischen Sanitär- und Heizungsgroßhandel.

Die Branchen-Plattform bündelt die Interessen ihrer Mitglieder und organisiert den gemeinsamen Werbeauftritt: So läuft derzeit beispielsweise eine bundesweite Imagekampagne, bei der das Publikum den "beliebtesten Oase Bad Installateur Österreichs" wählt. "Wir wollen das Image des Installateur-Berufes stärken und in Richtung Komplettanbieter erweitern", so Moritzer. Auch die neu gestaltete Service-Plattform www.oasebad.at weckt seit März 2003 mit neuem Design, erweiterter Installateurssuche und attraktiven Planungsbeispielen die Lust aufs hochwertige Baden.

Treibende Kraft der Wirtschaft

"Die Oase Bad Industrie erwirtschaftete 2002 mit 1.500 Mitarbeitern einen Umsatz von 200 Mio. EUR und hält damit im Vorderwandbereich einen Marktanteil von 80 Prozent. Insgesamt bündelt Oase Bad die Arbeitskraft von 10.000 Menschen in ganz Österreich. Wir sehen uns somit als wesentlicher Motor der heimischen Sanitärwirtschaft", so Moritzer. Zur Oase Bad gehören 30 der national und international bekanntesten Markenartikelhersteller der Sanitärindustrie, 25 namhafte österreichische Großhändler und 800 der 2.400 Sanitär- und Heizungsinstallateure. Nahezu alle Installateure mit der Spezialisierung auf die Wohlfühloase Bad sind unter den 800 Oase Bad Partnern zu finden. Insgesamt erwirtschaftete die österreichische Sanitärbranche 2002 mit rund 37.000 MitarbeiterInnen einen Gesamtumsatz von rund 2,6 Mrd. EUR.

Risikofaktor Pfusch

Kennzeichnend für den österreichischen Sanitärmarkt ist der branchenbezogene Vertriebsweg über Industrie - Großhandel -Installateur, über den rund 75 Prozent des Sanitärhandels laufen. Die übrigen 25 Prozent werden im "Do-it-yourself-Bereich" von Baumärkten und Möbelketten abgewickelt, deren massiver Werbedruck für die Installateure immer stärker spürbar wird. "Markenbewusstsein zahlt sich aus -schließlich verbringt der Mensch etwa 4,5 Jahre seines Lebens im Badezimmer. Die Plattform Oase Bad stärkt das Markenbewusstsein im Sanitärbereich und fungiert damit als Gegenpol zum verbreiteten "Pfusch", dessen Anteil in der Branche auf rund 25 bis 35 Prozent geschätzt wird", fasst Moritzer zusammen.

"Viele Heimwerker wissen nicht, dass sich unprofessionelle Installation, Billigprodukte und fehlerhafte Planung oft als wahre Energie- und Geldfresser herausstellen. Konsumenten, die auf Beratung durch einen Profi verzichten, riskieren Zusatzkosten und fallen um Gewährleistung, Garantie und Schadenersatzansprüche um. Auch Versicherungen halten sich bei No-Name-Produkten und nicht-fachgerechter Installation am Konsumenten schadlos", warnt Moritzer die Verbraucher.

Österreichische Installateurbetriebe haben europaweit einen ausgezeichneten Ruf. "Der Installateur ist heute weit mehr als Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker. Er versteht sich als 'Badezimmerarchitekt' und Generalist und beherrscht verschiedenste Gewerke - von der Planung über die Ausstattungsberatung bis hin zur technischen Umsetzung", erklärt Moritzer. Ein spezielles Gütesiegel ist der Titel 'Oase Bad Installateur', den nur hoch qualifizierte Unternehmen führen. Auch beim Bad- und Sanitär-Schauraum kann Österreich im Europavergleich punkten: Mit 500 erstklassigen Schauräumen beim Handwerk ist Österreich seinem Nachbar Deutschland mit nur 750 Schauräumen sowohl in Quantität als auch in Qualität weit voraus.

Veränderungen am Sanitärmarkt

Die allgemeine Wirtschaftslage wirkt sich auch auf den Sanitärmarkt aus: Seit drei Jahren verzeichnet man ein wertmäßiges Minus von 1 bis 1,5 Prozent bzw. ein Minus an Stückzahlen von 3,5 bis 4 Prozent. "Grund ist unter anderem das veränderte Kaufverhalten unserer Kunden: Der Hauptabsatz erfolgt heute im Niedrigpreis-Segment, in dem aufgrund des Wettbewerbs die Preise stetig nach unten weisen. Im breiten Mittelpreis-Segment gehen die Absatzzahlen stark zurück; im Gegensatz dazu steigt die Kaufkraft im Luxus-Segment deutlich", so Moritzer weiter. Auch die zurzeit niedrige Wohnbautätigkeit ist ein wichtiger Indikator für die Sanitärbranche: Von 2001 auf 2002 sanken die Fertigstellungen um 14,7 Prozent, ebenso nahm die Zahl der Baubewilligungen um weitere 3 Prozent ab.

"Unsere Marktdaten zeigen, dass das Verhältnis von Badezimmerneubau und -renovierung heute etwa bei 70:30 liegt und sich leicht zu Gunsten der Renovierung verschiebt. Der tatsächliche Renovierungsbedarf der bestehenden Bäder-Substanz in Österreich liegt derzeit bei ca. 51 Prozent; ein Geschäftspotenzial, das Oase Bad laut Moritzer in den nächsten Jahren erschließen will.

Badezimmer in Österreich: Fakten und Trends

Österreichs Bäder haben im Europavergleich einen sehr hohen Standard. Die ÖsterreicherInnen renovieren alle 15 bis 17 Jahre ihr Bad und wenden dafür durchschnittlich 12.000 bis 15.000 EUR auf. Am meisten wird in Wannen, Duschen und Duschabtrennungen investiert, gefolgt von Armaturen und Badmöbeln. Danach folgen Sanitärkeramik und Bad-Accessoires. Mit durchschnittlich 6,5 bis 7 Quadratmetern sind die österreichischen Bäder recht klein. Der Trend geht jedoch zum größeren Bad - laut Experten zu einer Grundfläche von ungefähr 10 Quadratmetern.

"Stand bis vor kurzem der Reinigungs- und Hygieneaspekt im Vordergrund, so wird das Bad immer mehr zur Wellness-Oase für Entspannung und zum Kräftetanken", meint Moritzer. Und weiter:
"Gerade ältere Menschen sehen das Badezimmer zunehmend als Wohlfühlraum und verwenden es dank moderner Sanitärtechnik bewusst zur Gesundheitsvorsorge". Dabei zeigt sich: Das Bad für den Lebensabend wird immer häufiger im letzten Lebensdrittel eingerichtet.

Das Bad als Raum zur Selbstverwirklichung

"Wir stellen fest, dass Repräsentationsräume in den Hintergrund rücken, während Räume, die der Inszenierung des Ich dienen, eine steigende Bedeutung gewinnen. Dies trifft vor allem auf das Badezimmer zu", so Trendforscherin Helene Karmasin. "In diesem Raum zeigt sich am deutlichsten die Tendenz unserer Gesellschaft, dem Körper einen hohen Stellenwert einzuräumen."

Im Design folgt man heute zunehmend dem praktischen Aspekt. Das moderne Bad ist funktionell und minimalistisch. Wichtig ist vor allem die Ergonomie, die den Benutzern angepasst sein soll - sei es das tiefer gesetzte Waschbecken für Kinder oder der stufenlose Duscheinstieg für Senioren. Leichte Bedienbarkeit und reinigungsfreundliche Oberflächen machen das Bad pflegeleicht. Materialien wie Edelstahl, Echtglas, helle Hölzer und strukturierte Oberflächen dominieren. Und mit raffinierter Beleuchtung wird die Oase Bad wirkungsvoll in Szene gesetzt.

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