Ramharter: Werden Wien-Energie Kunden für dumm verkauft?

Noch vor 15 Monaten wurde der KWK-Zuschlag als dringend notwendig verteidigt

(Wien, 30. April 2003 / Fachliste der gewerblichen Wirtschaft - RFW) Während noch im November 2001 die Einführung des KWK Zuschlages durch die Wiener Stadtregierung als wichtig und notwendig verteidigt wurde, wird jetzt die Reduzierung dieses Zuschlages von der Wien Energie als "Zuckerl" vermarktet. "Zuerst wurde einmal abkassiert", stellt dazu der freiheitliche Vizepräsident der Wiener Wirtschaftskammer, Karl Ramharter, fest. Und weiter, "Nachdem dann die Bundesregierung mit dem neuen Ökostromgesetz per Jänner 2003 dieser Abkassiererei einen Riegel vorgeschoben hat, wird nun so getan, als hätte Wien Energie für den Kunden auf etwas verzichtet."

Die Einwände der Wirtschaft, daß die Stromkosten einen nicht unerheblichen Teil in jeder betriebswirtschaftlichen Kalkulation ausmachen, wurden von der Wiener Stadtregierung einfach abgeschmettert. Ganz im Gegenteil, es wurde von den sozialistischen Gemeinderäten die Schuld für die Höhe des KWK Zuschlages noch dem Finanzminister angelastet.

"Auch hier zeigt sich wieder einmal, wie wenig die sozialistische Wiener Stadtregierung in Wirklichkeit für die Wirtschaftstreibenden übrig hat. Kassieren wo es geht, Schuldzuweisungen an andere, und wenn dem Kassieren durch eine Gesetzesänderung ein Ende gemacht wird, dies sofort als eigenen Erfolg verbuchen! Nur schade, daß es zu dieser für die Wirtschaft notwendigen Strompreissenkung eines Gesetzes der Bundesregierung bedurfte. Von sich aus hätte die Wien Energie wohl nicht so reagiert", schloß Ramharter. (Schluß)(gr)

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