ÖAAB-Tschirf: Wiener SPÖ für Arbeitsmarktdesaster in Wien verantwortlich!

Zahl der Arbeitsplätze auf dem Stand von 1965!

Wien (ÖAAB): "Die heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen und das Zurückliegen Wiens hinter den Bundesländern bestätigt die von uns schon lange kritisierte Unfähigkeit der Wiener SPÖ, etwas gegen die steigende Arbeitslosigkeit zu unternehmen", stellte der Landesobmann des Wiener ÖAAB, KO Matthias Tschirf, fest. Während die Arbeitslosigkeit in Wien um 1,8 Prozent gegenüber dem April des Vorjahres anstieg, ging sie bundesweit zurück.****

Dass sich der Wiener SPÖ-Vorsitzende und Bürgermeister um den Wiener Arbeitsmarkt wenig kümmert, zeigte sein Auftritt am Landesparteitag letzten Samstag. "Häupl hatte die Probleme und Sorgen der Wienerinnen und Wiener kaum mit einem Wort erwähnt. Dass der Wiener Arbeitsmarkt aber ein festes Zupacken erfordert und dringende Maßnahmen von politischer Seite nötig sind, scheint dem Bürgermeister entgangen zu sein", kritisierte Tschirf weiter. Alarmierend sind vor allem die Beschäftigungszahlen: "Wien hat hier den Stand von 1965, sprich, seit über 30 Jahren stagniert die Zahl der Arbeitsplätze! Bundesweit hingegen kann ein Zuwachs von einem Drittel verzeichnet werden", so der ÖAAB-Landesobmann. "Mit rund 10 Prozent hat Wien auch die höchste Arbeitslosenrate aller Bundesländer!"

Unter Häupl droht Wien den Anschluss zu verlieren!

Nicht nur, dass die SPÖ die unsoziale Gaspreiserhöhung zu verantworten hat, die stürmische Proteste unter den Wienerinnen und Wienern hervorgerufen hat, scheint bei den Wiener Sozialdemokraten die Devise "Nichtstun und Augen verschließen" ausgegeben worden zu sein. Unter der Alleinherrschaft der Wiener SPÖ in der Bundeshauptstadt ist es nicht gelungen, den Ursachen der Abwanderung von Arbeitsplätzen entgegenzuwirken. Häupl sieht tatenlos zu, statt dass er verstärkt arbeitsmarktintensive Projekte fördert. "Das Absturz Wiens in allen Statistiken zeigt sich auch dadurch, dass der Anteil der Bundeshauptstadt an der österreichischen Wirtschaftsleistung kontinuierlich abnimmt. Stagnation und Nichtstun dürfen nicht die Maxime politischen Handelns in Wien bleiben", betonte Tschirf abschließend.(Schluss)

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