"SP-Bundeskanzler haben Pensionsreform 30 Jahre verabsäumt"

Mai-Aufruf der NÖ Christgewerkschafter zu politischer Verantwortung

St. Pölten (OTS) - "Es gab seit 1945 keinen Tag der Arbeit, an dem so viele Menschen in Österreich Arbeit hatten wie heuer". Auch diese unleugbar positive Seite des Arbeitsmarktes zu beleuchten und nicht nur die negative zu kritisieren, sei ein unverzichtbarer Teil der politischen Verantwortung, Wer hingegen nur Kritik übt, habe ein defektes Verständnis von politischer Verantwortung, stellte der Vorsitzende der NÖ Christgewerkschafter, Nationalratsabgeordneter Alfred Schöls, im Maiaufruf der FCG NÖ fest. Dies gelte ebenso für die sozial-politische Verantwortung, betonte Schöls unter Bezugnahme auf die viel diskutierte Pensionsreform: Es sei verantwortungslos, wenn die SPÖ nach 30 Jahren, in denen Bundeskanzler aus ihren Reihen entweder nicht fähig oder zu feige zu einer nachhaltigen Pensionsreform waren, jetzt so tue, als ob künftig alle am Bettelstab gehen müßten.

Wenn Solidarität mehr als nur ein Schlagwort sein soll, dann sei dies mit einer Pensionsreform nach dem Motto "ja, aber nicht bei mir" ebenso unvereinbar wie mit dem Pharisäer-Motto "ja, aber nicht gleich jetzt", sagte Schöls. Sozial verantwortlich handeln bedeute nämlich auch, von notwendigen Maßnahmen nicht nur zu reden, sondern sie auch vorzubereiten und umzusetzen. Dies bedeute aber keineswegs ein widerspruchsloses Akzeptieren aller Regierungsvorschläge, ergänzte der FCG-Vorsitzende: "Wir christlichen Arbeitnehmer sind die Garanten dafür, dass eine Reform sinnvoll und sozial ausgewogen ist." (schluss)

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