BV-Kaufmann: "Verlängerung des 2er-Linie-Radwegs zum Naschmarkt steht fest!"

Führung über Nibelungengasse - Motto: Sicherheit hat Vorrang

Wien (SPW-K) - Die genaue Routenführung der Verlängerung des Radwegs von der ehemaligen "2er-Linie" zum Naschmarkt steht nunmehr fest. Die Route wird demnach über die Nibelungengasse geführt, da die Führung über den Getreidemarkt aufgrund des Sicherheitsrisikos für den Radverkehr nicht machbar sei. "Auch wenn ich bedauere, dass eine andere Lösung verkehrstechnisch nicht möglich war, so hat die Sicherheit der RadfahrerInnen für mich eindeutig Priorität", kommentierte die SPÖ-Bezirksvorsteherin von Mariahilf, Renate Kaufmann, die nunmehr feststehende Lösung. Gleichzeitig dankte Kaufmann dem Bezirk Innere Stadt, dessen Kooperationsbereitschaft die Route über die Nibelungengasse ermöglicht habe.

Noch im heurigen Jahr soll der Netzschluss zwischen dem Radweg auf der ehemaligen "2er-Linie" und der Operngasse hergestellt werden, so Kaufmann. Die unterschiedlichen Varianten seien seitens der zuständigen Fachdienststellen genauestens geprüft worden. Demnach müssten RadfahrerInnen bei einer Führung des Radverkehrs am Getreidemarkt vor dem Naschmarkt zwei Auto-Abbiegespuren überqueren, was ein hohes Unfallrisiko in sich birgt. Die Nibelungengasse bedeute zwar einen kleinen Umweg für die RadfahrerInnen, so Kaufmann, sei aber aus Sicherheitsgründen vorzuziehen.

Außerdem könnte aufgrund der hohen Verkehrsbelastung von ungefähr 25.000 Kraftfahrzeugen am Tag nur getrennt vom Kraftfahrzeugverkehr erfolgen, was allerdings auch eine Änderung des Straßenquerschnittes sowie eine Reduktion der Fahrstreifen und des Parkstreifens zu Folge hätte. Eine gleichzeitige Aufrechterhaltung der bestehenden Fahrspuren und Errichtung des Radweges wäre nicht realisierbar.

Nun wird die vorhandene Einbahnführung in der Nibelungengasse für den Radverkehr geöffnet und an den Kreuzungen mit der Babenberger Straße und Operngasse erfolgt das Kreuzen der Fahrbahnen mittels Lichtsignalanlagen. Diese Verbindung ist Bestandteil des übergeordneten Radwegenetzes der Stadt, die Kosten werden vom "Zentralbudget" übernommen.

Nicht zuletzt betonte Kaufmann, dass es auch für die Mariahilfer Straße durch Errichtung eines Mehrzweckstreifens auf Seiten des 7. Bezirks eine Lösung gebe. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Ernst Wernsperger-Budai
Tel.: (01) 4000-81941
Fax: (01) 4000-99-81941
ernst.budai@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001