Kossina und Lacina: Noch mehr Lebensqualität für Wien

1,4 Millionen Sommerblumen, Förderung von Dachbegrünung, neue Parks

Wien (OTS) - "Das Stadtgartenamt arbeitet auf Hochtouren, um die Stadt ins beste Frühlingslicht zurücken", betonte Umweltstadträtin Dipl. Ing. Isabella Kossina bei einem gemeinsamen Mediengespräch mit dem Bezirksvorsteher des 20. Bezirks, Karl Lacina sowie dem Direktor des Wiener Stadtgartenamtes, Paul Schiller. 1,4 Millionen Sommerblumen, fünf neue Parkanlagen, 12 neue Spielplätze und sogar 4000 Quadratmeter Fertigrasen am Ring zwischen Mariahilfer Straße und dem Schottentor, bringen Frühjahrsstimmung in die Stadt.

"Parks sind die Gärten der Wiener und haben in der Stadt lange Tradition. Der Frühling startet mit vielen Highlights für die Bevölkerung", so Kossina.

Schon morgen, am 1. Mai, starten die "grünen Erlebnistage" im Berufsschulgarten Kagran (1220 Wien, Donizettiweg 29, Tel.: 203 21 13). Die Österreichischen Kakteenfreunde erwarten alle Besucher mit kompetenter Beratung und einer Kakteenbörse.

Geplant sind weiters am 14. Mai die Eröffnung des neu gestalteten Furtwänglerparks im 13. Bezirk, die Eröffnung des Allergiegartens im Kurpark-Oberlaa am 13. Juni, die Eröffnung des Ruhe- und Therapiegartens im Vinzenz-von Paul-Park (6.Bezirk) am 14. Juni und die Eröffnung zweier neuer Donaustädter Parkanlagen in Kagran West und der Melangasse, ebenfalls im Juni.

Jeder 20. Quadratmeter ist grün - Burgenländer helfen mit

Kossina: "Die Gärten und Parkanlagen Wiens zählen zu den meist besuchten Erholungsflächen der Stadt. Jeder 20. Quadratmeter Wiens ist eine öffentliche Parkanlage.

1.500 Stadtgärtnerinnen und -gärtner pflegen täglich die rund 200 Parkanlagen und rund 2000 Grünflächen Wiens. Von April bis November sind rund 400 burgenländische Saisonarbeiter zusätzlich aktiv. 83.000 Alleebäume, 1.500 Pflanzschalen, 19.000 Parkbänke und 500 Kinderspielplätze werden betreut. Auch dabei sind die rund 80 Hundezonen.

Kossina: " Moderne Parkanlagen müssen viele Bedürfnisse erfüllen. Sie sind 'grüne Lungen' in der Stadt, dienen zur Erholung und der Freizeit. Die Herausforderung ist, auf relativ wenig Platz all diesen Forderungen gerecht zu werden."

Attraktivere Gestaltung vieler Parkanlagen

Attraktiver gestaltet werden 2003 u.a. der Rooseveltpark im 9.Bezirk, der Laubepark und der Wielandpark im 10., der Hans Paulas Park, der Steinbauerpark und der Haydenpark im 11.Bezirk, der Edurard Gurk-Park im 14,der Grimmgassenpark der Märzpark und der Rohrauer Park im 15., der Mildepark im 16., der Maria Schuller Park im 21.Bezirk. Auch der Herderpark (11.Bezirk) wird nach historischem Vorbild saniert. Eine Umgestaltung sowie Reparaturen erfährt auch der Donaupark im 22. Bezirk. Im 23.Bezirk Wird der Maurer Rathaus Park völlig neu gestaltet.

Auch das Freizeitangebot für Kinder wird in den Wiener Parks verbessert: der Füchselhofpark (12) bekommt einen neuen Ballspielplatz, am Engelsplatz wird mit dem Bau eines Wasserspielplatzes begonnen.

Karl Lacina, Bezirksvorsteher der Brigittenau, ist besonders stolz auf seine Parks. Mit 15 Spielplätzen kann der Bezirk gerade den Jüngeren ganz besonders viel bieten. Lacina: "Auf jedem Spielplatz gibt es Wasser, Sand und Steine. Man muss also nicht erst ans Meer fahren, um eine Gatschburg bauen zu können."

Für Lacina hat sich die Dezentralisierung der Budgets für Parks voll bewährt. Immerhin können nun zehn Prozent des Bezirksbudgets für Parks- und Grünflächen verwendet werden. Auch das Angebot für 2003 kann sich sehen lassen: So erwartet den Bezirk ein Wasserspielplatz für Kinder, mit Kletterwand und Wackeljeep. Der Spielplatz in der Winarskystraße bekommt einen neuen Spielturm, im Sachsenpark werde Parkbänke erneuert. Im Allerheiligenpark wird der Fußballplatz einen Hartplatz, damit er auch im Winter als Eislaufplatz zur Verfügung stehen kann.

Allergiegarten im Kurpark Oberlaa

Heuer, im Europäischen Jahr der Behinderten, werden vier behindertenfreundliche Parkeinrichtungen zu den bereits vier bestehenden hinzukommen: Ein Therapiegarten im Vinzenz von Paul Park (6.Bezirk), der Allergiegarten im Kurpark Oberlaa (1100 Wien), ein barrierefreier Mehrzweckgarten im Wertheimsteinpark (19. Bezirk) und ein Behinderten-Kinderspielplatz auf der Donauinsel bei der Kaisermühlenbrücke.

Ztl.: 1,4 Millionen Blumen für Frühling in die Stadt

Alle Blumen für Wiens Gärten kommen aus den Glashäusern der Blumengärten Hirschstetten. Auf rund 60.000 Quadratmeter befinden sich nicht nur Glashäuser, sondern auch eine großzügige Anlage mit unterschiedlichen Themengärten, die die vielfältige Blumen- und Pflanzenwelt näher bringen und sogar ein Palmenhaus.

Die Blumengärten stehen allen Blumenfans zur Verfügung: Das Palmenhaus kann ganzjährig jeden Donnerstag von 10.00 bis 18.00 Uhr besucht werden. Von 29. Mai bis 18. Oktober ist zusätzlich das Florarium und das Rosarium am Donnerstag und Samstag von 10.00 bis 18.00 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen:
o Blumengärten Hirschstetten
1220 Wien, Quadenstraße 15
Telefon 280 76 31
http://www.wien.gv.at/ma42/bgh.htm

Dächer sollen grüner werden

Aber auch das private "Grün" wird von Wien gefördert, neben Innenhöfen heuer erstmals auch Dachbegrünungen. Kossina: "Zum Einen ist ein bunt blühendes Dach eine optische Bereicherung in der verbauten Stadtlandschaft. Zum Anderen trägt das Gründach zu einem ausgeglicheneren Kleinklima bei.

Die Begrünung von Dächern wird daher mit bis zu EUR 2.200 vom Stadtgartenamt gefördert. Nähere Informationen: Tel. 0664-3948751 (7.00-15.30 Uhr).

Allgemeine Informationen:
o Das Wiener Stadtgartenamt: http://www.wien.gv.at/ma42/home42.htm (Schluss) bfm

Rückfragen & Kontakt:

PID-Rathauskorrespondenz:
http://www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/
Mag. Birgit Flenreiss-Mäder
Tel.: 4000/81 353, Handy: 0664/32 69 753
fle@ggu.magwien.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRK0008