Darabos zu Postverkauf: Schluss mit dem Privatisierungswahnsinn der Regierung

ÖVP holt zu neuem Schlag gegen die ländliche Bevölkerung aus

Wien (SK) "Die schwarz-blaue Regierung soll endlich mit ihrem Privatisierungswahnsinn aufhören", forderte SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos in Hinblick auf die Verkaufsabsichten bei der Post. Die SPÖ sei nicht grundsätzlich gegen Privatisierungen, doch in Bereichen der zentralen Daseinsversorgung wie bei der Wasserver- und -entsorgung oder bei der Brief- und Paketzustellung dürfe nicht einfach auf "Teufel komm raus" privatisiert werden, da bei einem Verkauf mit Verschlechterungen bei den Leistungen für die Bevölkerung zu rechnen ist. ****

Wenn man die Post mehrheitlich verkauft, so wie es die Regierung plant, müsse man mit eindeutigen Verschlechterungen bei der Versorgungssicherheit und Versorgungsdichte rechnen, so Darabos. "Private werden den ländlichen Raum nicht im gleichen Ausmaß abdecken wie heute die Post. Aus Rentabilitätsgründen werden sich Private auf Ballungszentren konzentrieren. Das zeigen zahlreiche Beispiele aus dem Ausland, wo es bereits zu Privatisierungen im Postbereich gekommen ist", unterstrich der SPÖ-Bundesgeschäftsführer.

"Wenn die ÖVP immer wieder hervorkehrt, dass sie für den ländlichen Raum steht, dann beweist sie in ihrer politischen Praxis genau das Gegenteil. Sie hat es zu verantworten, dass am Land viele Postämter bereits geschlossen wurden genauso wie zahlreiche Gendarmerieposten. Nun holt sie mit einem mehrheitlichen Verkauf der Post zu einem neuen Schlag gegen die ländliche Bevölkerung aus. Das ist politisch unklug", schloss Darabos. (Schluss) ns

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