WIR GRATULIEREN Runde Geburtstage im Mai

Wien (PK) – Im Mai feiern folgende (ehemalige) MandatarInnen runde Geburtstage:

der ehemalige Abgeordnete und Bundesrat Franz STOCKER (V) –
70. Geburtstag am 1. Mai,

der ehemalige Abgeordnete ao.Univ.Prof. Dipl.-Vw. Dr. Dieter
LUKESCH (V) – 60. Geburtstag am 3 Mai,

der ehemalige Abgeordnete Ökonomierat Valentin DEUTSCHMANN (V) – 75. Geburtstag am 3. Mai,

der ehemalige Abgeordnete Adolf FAULAND (S) – 70. Geburtstag am
3. Mai,

der ehemalige Abgeordnete Walter MONDL (S) – 80. Geburtstag am
4. Mai,

der ehemalige Bundesrat Dr. Hans WÖCKINGER (V) – 60. Geburtstag am 8. Mai,

der ehemalige Abgeordnete Bundesminister für Justiz Dr. Dieter BÖHMDORFER – 60. Geburtstag am 11. Mai,

der ehemalige Abgeordnete Ing. Willibald KRENN (S) – 75. Geburtstag am 13. Mai,

die Bundesrätin Johanna SCHICKER (S) – 60. Geburtstag am 15. Mai,

der ehemalige Abgeordnete Anton LEIKAM (S) – 60. Geburtstag am
17. Mai,

der ehemalige Abgeordnete Dr. Alois PUNTIGAM (V) – 65. Geburtstag am 23. Mai,

die ehemalige Bundesrätin Hilde PLEYER (S) – 80. Geburtstag am 24. Mai,

die ehemalige Abgeordnete Ökonomierat Maria STANGL (V) –
75. Geburtstag am 27. Mai,

der ehemalige Bundesrat Dr. Wolfgang MICHLMAYR (S) – 65. Geburtstag am 30. Mai.

VALENTIN DEUTSCHMANN 75

Valentin Deutschmann wurde am 3. Mai 1928 im kärntnerischen Grafenstein geboren, wo er auch die Volksschule besuchte. Nach
dem Abschluss der Hauptschule wechselte Deutschmann auf die landwirtschaftliche Fachschule, um sodann als Landwirt tätig zu werden.

Bereits frühzeitig in der ÖVP engagiert, zog Deutschmann 1958 in das Bürgermeisteramt seiner Heimatgemeinde ein. Daneben hatte er führende Funktionen im Kärntner Bauernbund und in der Landwirtschaftskammer inne. 1970 wurde er Landesobmann des Bauernbundes, 1976 schließlich auch Präsident der LWK.

Schon im März 1966 entsandte die Kärntner ÖVP den Agrarfachmann in den Nationalrat, wo er bald eine führende Rolle im Landwirtschaftsausschuss übernahm. Mit Abgeordneten wie Alois Derfler, Rudolf Schwarzböck und Georg Schwarzenberger zählte Deutschmann zu den wesentlichen Vertretern ländlicher Interessen
in Wien, wobei er sich auch als engagierter Anwalt seiner
Kärntner Heimat erwies. Am Ende der XVI. Gesetzgebungsperiode im Dezember 1986 zog sich Deutschmann in den Ruhestand zurück.

WALTER MONDL 80

Einen Tag nach Deutschmann feiert der langjährige SPÖ-Abgeordnete Walter Mondl seinen 80. Geburtstag. Geboren 1923 in Grusbach, besuchte Mondl nach der Pflichtschule eine technische
Mittelschule, ehe er nach dem Krieg in den Dienst der ÖBB trat,
wo er sich gewerkschaftlich betätigte. Ebenso aktiv wurde Mondl
in der SPÖ, für die er 1955 in den Gemeinderat von Mistelbach einzog. Drei Jahre später wurde er Ortsobmann der SP Mistelbach, nachdem er schon ein Jahr zuvor Mitglied des
Landesparteivorstandes der SP Niederösterreich geworden war.

1959 entsandte die SPÖ Mondl in den Niederösterreichischen Landtag, in dem er bis zu seiner Wahl zum
Nationalratsabgeordneten im März 1966 wirkte. 1970 wurde er überdies stellvertretender Vorsitzender der Kontrollkommission
der SPÖ. Im Nationalrat befasste sich Mondl mit Verkehrsfragen, entwickelte sich aber auch schnell zu einem Experten in Verteidigungsangelegenheiten und zählte bald zu den Sprechern seiner Partei auf diesem Gebiet. Knapp vor seinem 60. Geburtstag
zog sich Mondl im Dezember 1982 aus dem Hohen Haus zurück, blieb aber noch lange Jahre aktiver und engagierter Parteiarbeiter in seiner niederösterreichischen Heimat.

DIETER BÖHMDORFER 60

Der amtierende Bundesminister für Justiz feiert am 11. Mai seinen 60. Geburtstag. Geboren 1943 im tschechischen Städtchen Trutnov
kam Böhmdorfer nach dem Zweiten Weltkrieg nach Wien, wo er Volksschule und Gymnasium absolvierte. 1962 bis 1967 studierte er
in Wien Jus und promovierte zum Doktor iuris.

Nach Jahren in der Rechtspflege machte sich Böhmdorfer 1973 selbständig und arbeitete bis zum Februar 2000, als er Mitglied
der Bundesregierung wurde, als Rechtsanwalt. Wiewohl Böhmdorfer keiner Partei angehörte, verfügte er über ein enges Naheverhältnis zum damaligen FPÖ-Parteiobmann, den er auch
oftmals vor Gericht vertrat. Als Justizminister Krüger nach nur
25 Tagen aus seinem Amt ausschied, nominierte die FPÖ daher Böhmdorfer als Krügers Nachfolger.

Als die VP-FP-Koalition im Herbst 2002 zerbrach, blieb Böhmdorfer weiter im Amt, kandidierte aber gleichzeitig für die FPÖ Niederösterreich als Spitzenkandidat bei den vorgezogenen Nationalratswahlen im November 2002. Bis März 2003 zählte Böhmdorfer zu den politischen Schwergewichten des freiheitlichen Klubs, ehe er nach der Neubildung der VP-FP-Koalition aus dem Nationalrat ausschied, um sich wieder ausschließlich dem Justizressort zu widmen. (Schluss)

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