Großruck: Fünfundfünfzig Wochenstunden sind zu viel

AKS-Demonstrationen parteipolitisch motivert

Wien, 28. April 2003 (ÖVP-PK) "Die AKS hat recht, wenn sie sagt, 55 Wochenstunden für Schüler sind zu viel und dass Schülerinnen und Schüler entlastet gehören", sagte heute, Montag, der ÖVP-Abgeordnete Wolfgang Großruck zu den geplanten Aktionen der SP-Schülervertreter. Dass die Gesamtbelastung der Schülerinnen und Schüler zu hoch sei, hätten zuvor bereits die Schülerunion und andere Jugendorganisationen wiederholt festgestellt. "Angesichts der Tatsache, dass die AKS die Schülerentlastung selbst fordert, ist der Aufruf zu einer Demonstration gegen die Pläne von Bildungsministerin Gehrer nur durch parteipolitisches Kalkül erklärbar", so Großruck. ****

Es sei wichtig, dass die Entlastung durch die Stundenreduktion Hand in Hand gehe mit einer entsprechenden Auswahl der Inhalte. "Diese müssen so vermittelt werden, dass die Schülerinnen und Schüler daheim nicht mehr übermäßig lang für die Schule arbeiten müssen", so der ÖVP-Abgeordnete. Die Unterrichtsgestaltung vieler Lehrerinnen und Lehrer entspreche dieser Anforderung bereits in hohem Maße.

Das von der AKS geforderte bildungspolitische Gesamtkonzept bestehe schon lange, "die Organisation von Demonstrationen und Schülerversammlungen ist daher unnötig". Erster Schritt dieses Konzepts sei der Lehrpan 1999 gewesen, der mit der Unterscheidung zwischen Kern- und Erweiterungsbereich die Voraussetzung für die Auswahl des Lehrstoffs bilde. Die zeitliche Entlastung sei nun der zweite Schritt, die Sicherung der Qualität durch die Arbeiten der Zukunftskommission stelle den dritten Schritt dar, schloss Großruck.

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