Schulbehörde klar gegen Demos während der Unterrichtszeit

Landesschulrat weist Aussagen der Landesschülervertretung zurück

Bregenz (VLK) - Der Landesschulrat weist die Aussage der BMHS-Landesschülervertreterin Katharina Büsel, wonach die Schulbehörde in einem Rundschreiben "eindeutig eine
Freistellung für Demonstrationen empfiehlt", entschieden
zurück. Vielmehr wurde in einem Rundschreiben vom 16.
Dezember 1998 klar festgehalten, dass das Fernbleiben vom
Unterricht zu Demonstrationszwecken nicht gerechtfertigt
ist. ****

Der Landesschulrat hält in aller Klarheit fest, dass die Teilnahme an einer Demonstration keinen hinreichenden Entschuldigungsgrund für das Fernbleiben vom Unterricht
darstellt und die Teilnahme an einer Demonstration während
der Unterrichtszeit laut § 45 Schulunterrichtsgesetz und §
9 Schulpflichtgesetz als unentschuldigtes Fernbleiben zu
bewerten ist.

"In dem Schreiben wird vom Demonstrationsrecht als
demokratisches Recht gesprochen, daraus eine Empfehlung für
die Teilnahme an einer Demonstration abzuleiten, ist aber
völlig aus der Luft gegriffen", betont die Leiterin der Rechtsabteilung im Landesschulrat, Evelyn Marte-Stefani.
Sie verweist darauf, dass in dem erwähnten Schreiben "klar
darüber informiert wurde, dass die Teilnahme an einer
Demonstration kein Entschuldigungsgrund für das Fernbleiben
vom Unterricht ist".
(so/gw,nvl)

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