Transporteure gegen Stau-Demo mit Mega-Belastung für Umwelt, Nerven und Volkswirtschaft

Schaden durch Lkw-Protestfahrt am Montag rund 20 Millionen Euro

Wien (PWK247) - Auf mindestens 20 Millionen Euro schätzt Rudolf-Christian Bauer, Geschäftsführer des Fachverbands Güterbeförderung in der WKÖ, den volkswirtschaftlichen Schaden aus dem für kommenden Montag angesetzten Lkw-Bummelfahrstreik: "An der Zählstelle bei der Praterbrücke in Wien fahren an einem Montagmorgen rund 160.000 Fahrzeuge", so Bauer. "Der volkswirtschaftliche Schaden, der durch diese zusätzlichen Stau-Stunden am kommenden Montag entsteht, könnte - je nach Dauer - eventuell sogar jenseits der 20 Millionen Euro liegen."

Mit der von der Gewerkschaft Handel, Transport, Verkehr (HTV) für Montag früh angekündigten Demonstrationsfahrt soll gegen geplante Änderungen beim Pensionssystem sowie bei den Kollektivverträgen protestiert werden. Den Wind aus den Segeln nimmt Frächter-Vertreter Bauer den Protestierenden in Bezug auf die Kollektivvertragsverhandlungen: "Wir haben öffentlich klargestellt -und tun das hiermit noch einmal -, dass es uns nicht um Lohn-Dumping geht, sondern um Freizeitstunden, die wir nicht bezahlen wollen. Wartezeiten bei der Laderampe oder an den Grenzen sollen natürlich weiterhin abgegolten werden."

Weiters kritisieren die Transporteure die durch die Demonstrationsfahrt erhöhte Umweltbelastung: "Der Schadstoffausstoß im Stop and go-Verkehr ist um ein Vielfaches höher als im normal fließenden Verkehr: Der Treibstoffverbrauch steigt um
mindestens das Doppelte." Zudem sinke die Konzentration der Autolenker, damit steige wiederum die Unfallgefahr.

Die Demonstration auf vier Rädern auf der Autobahn von Baden nach Stockerau mit Beginn um 6.30 Uhr fällt direkt in den Frühverkehr. Betroffen sein werden die Südautobahn (A2), die Wiener Südost-Tangente (A23) und die Donauuferautobahn (A22). (JR)

Rückfragehinweis:
Mag. Rudolf-Christian Bauer
Fachverband Güterbeförderung
Tel. +43-1-961 63 63 57
Fax +43-1-961 63 75
office@aisoe.at

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Presseabteilung
Jürgen Rupprecht
Tel.: +43- 1- 501 05 4281

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0007