Deneuve bei den Bundesforsten

Filmstar Catherine Deneuve ist für Dreharbeiten zu Gast im Schloss Eckartsau

Wien (OTS) - Anlässlich der Dreharbeiten zum Historienfilm "Marie Bonaparte" steht Catherine Deneuve zwei Wochen lang bei den Österreichischen Bundesforsten vor der Kamera. Für den fast ausschließlich in Österreich gedrehten Film stellen die Bundesforste mehrere Schauplätze zur Verfügung, unter anderem auch das barocke Schloss Eckartsau.

Das Schloss Eckartsau im Nationalpark Donauauen, in dem sich die Nationalpark Forstverwaltung der Österreichischen Bundesforste (ÖBf) befindet, erstrahlt im Mai in neuem Glanz. Die letzte Zufluchtstätte von Kaiser Karl I. dient als Kulisse für die Verfilmung des Lebens von Marie Bonaparte, einer Zeitgenossin des letzten österreichischen Kaisers. Die Monarchin wird gespielt von der Grande Dame des französischen Films, Catherine Deneuve, die das letzte Mal 1997 anlässlich einer Preisverleihung in Wien war.
Zu ihren Ehren pflanzen die Bundesforste im Schlosspark von Eckartsau eine Linde, die in Zukunft den Namen Deneuve-Linde tragen soll. Damit wollen laut ÖBf-Vorstand Thomas Uher die Bundesforste der berühmten Schauspielerin ein Natur-Denkmal setzen. "Natürlich freut uns der hochkarätige Besuch", so Uher, "aber noch erfreulicher ist, dass die Kulturschätze der Bundesforste auf diese Weise einem breiten Publikum nahe gebracht werden. Die Bundesforste sind schließlich nicht nur der größte Naturressourcenbewirtschafter, sondern betreuen, schützen und erhalten auch zahlreiche historische Baudenkmäler."

Eckartsau in neuem alten Glanz
Das Schloss Eckartsau wurde für die Dreharbeiten in das französische Schloss St. Cloud, dem Hauptwohnsitz von Marie Bonaparte, umgewandelt. Um den Reichtum und den Stil der Residenz naturgetreu nachzubilden, wurden bis zu 500 Laufmeter Damast und Brokatstoffe aus Frankreich eingeflogen. Zusätzlich sollen Tapisserien, Teppiche und antike Möbel dafür sorgen, Eckartsau im Lichte St. Clouds glänzen zu lassen.

Die Österreichischen Bundesforste
Die Bundesforste sind das österreichische Unternehmen für nachhaltiges Naturraum- und Ressourcen-Management und bewirtschaften eine Fläche von 856.000 ha, was 10% der österreichischen Staatsfläche entspricht. Sie schützen, pflegen und bewirtschaften für die Republik Österreich ihre natürlichen Ressourcen - Wälder, Seen, Berge - und Nationalparks. Als zweites Standbein neben der Forstwirtschaft betreuen und entwickeln die Bundesforste Immobilien. Insgesamt befinden sich 3.500 Objekte auf den Flächen der Bundesforste, vom romanischen Stift Millsatt, über das Barockschloss Lamberg bis hin zum historischen Werkstättenhaus. Mit ihrer Arbeit sichern die Bundesforste Lebensqualität und schaffen Werte für alle: intakte Naturlandschaften, sauberes Wasser, weiträumige Erholungsmöglichkeiten und die Grundlage für wirtschaftliche Nutzung. Seit 1997 sind die Bundesforste aus dem Budget der Republik ausgegliedert und arbeiten gewinnorientiert mit einer modernen Unternehmensstruktur. Auf Basis ihres unternehmerischen Erfolges leisten sie einen wichtigen ökologischen, gesellschaftlichen und volkswirtschaftlichen Beitrag.

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