LR Schmid: Pensionsreform nicht zum Nachteil der Frauen

Frauenforderung in der Stellungnahme des Landes bekräftigt

Bregenz (VLK) – Zum Ende der Begutachtungsfrist für die geplante Pensionsreform unterstreicht Landesrätin Greti
Schmid nochmals ihren Standpunkt: Frauen, die ihre
berufliche Karriere für die häusliche Betreuung ihrer
Kinder oder für Altenbetreuung unterbrochen haben, dürfen
nicht benachteiligt werden. Diese Forderung Schmids wird in
der Stellungnahme des Landes Vorarlberg zur Pensionsreform bekräftigt. ****

Schmid geht es darum, dass Kindererziehung und
Altenbetreuung als Leistungen anerkannt und nicht durch
Minderung sozialer Leistungen geradezu bestraft werden.
"Die Erfüllung der Erziehungs- bzw. Betreuungsaufgabe
innerhalb der Familie darf nicht dafür verantwortlich sein,
dass Frauen durch die Verlängerung des Bemessungszeitraumes
eine deutlich niederere Pension bekommen", so die Sozial-
und Familienlandesrätin.

Stattdessen möchte Schmid die Erziehungs- bzw.
Betreuungsarbeit bei der Bemessung der Pension besser berücksichtigt wissen, egal ob die Frauen in dieser Zeit
nicht berufstätig sind oder einer Teilzeitbeschäftigung
nachgehen. Dies könne entweder durch eine höhere Bemessungsgrundlage für die pensionsbegründenden
Erziehungs- bzw. Betreuungszeiten oder durch
Berücksichtigung des Durchschnittseinkommens bei der
Bemessung der Kindererziehungs- bzw. Betreuungszeiten
geschehen.
(gw,nvl)

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