AKS: "55 Wochenstunden sind zuviel!"

Wien (SK) Die Aktion kritischer SchülerInnen (AKS) veranstaltet am Dienstag dem 29. April einen bundesweiten Aktionstag zum Thema Arbeitsentlastung von SchülerInnen. Das heutige Auslaufen der Begutachtungsfrist für den Verordnungsentwurf zur Stundenkürzung nützt die AKS um sich eindeutig gegen den vorliegenden Vorschlag zu positionieren. "Die Stundenkürzungen sind keine pädagogische Katastrophe, zerstören jedoch die meisten schulautonomen Profile und schränken die Wahlpflichtfächer ein", so Niki Kowall, Bundesvorsitzender der AKS am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Den SchülerInnennvertreter ärgert speziell die mangelnde Durchschlagskraft der Reform. "Wir wollen die SchülerInnen im Rahmen einer pädagogischen Reform deutlich entlasten. Es geht vor allem um eine Entlastung der SchülerInnen zu Hause, um eine Reduktion der Nachhilfestunden und um die Verringerung von Stress und Angst." Stundenkürzungen kann sich Kowall als Begleitmaßnahmen vorstellen:
"Diese dürfen jedoch nicht auf Kosten jener wertvollen Gegenstände gehen, die von der Schule oder dem/der SchülerIn autonom gewählt wurden", so Kowall.

Um diese, für SchülerInnen wesentlich relevanteren Aspekte einer Arbeitsentlastung in die öffentliche Debatte einzubringen, plant die AKS kommenden Dienstag einen bundesweiten Aktionstag. Laut Kowall sind in etlichen Schulen SchülerInnenversammlungen geplant, weiters sind in einigen Städten Straßenaktionen in Planung. In Wien, Salzbug und Feldkirch werden Demonstrationen veranstaltet, Treffpunkt für Wien ist um 11:00 bei der Oper, für Feldkirch um 11:00 am Bahnhof und für Salzburg einen Tag später, am 30. April um 12:00 am Mozartplatz.

Die AKS stellt ihre Ideen zur Arbeitsentlastung für SchülerInnen im Rahmen einer Pressekonferenz, ebenfalls am Dienstag dem 29. April ab 9:30 im Café Landtmann in Wien vor. (Schluss) ml/cb

Rückfragehinweis: Niki Kowall (0699) 11 40 81 42

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