Wiener Grüne: Beschlossen! Vernetzter BürgerInnenprotest gegen Lobauautobahn formiert sich!

Maresch: "Der Tenor der gestrigen Veranstaltung war: Intelligenten und effizienten Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel gewünschten."

Wien (Grüne) - "Die gestern in der Donaustadt stattgefundene BürgerInnenversammlung unter dem Motto ‚Lobautrasse - eine Sackgasse' war ein großer Erfolg", berichtet die Klubobfrau der Donaustädter Grünen, Eva Hauk heute in einem Pressegespräch. "Der Andrang war dermaßen, dass sogar ein größerer Saal gefunden werden mußte." Grundsätzlich gab es eine sehr hohe Akzeptanz, dass alle derzeit in Diskussion stehenden Ausbauvarianten die Probleme des Individualverkehrs nicht lösen werden.

Hauk bedauert sehr, dass keiner der Verkehrsplaner anwesend war, hätten diese doch zur Kenntnis nehmen müssen, daß sich die Anwesenden vor allem einen intelligenten und effizienten Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel wünschten und keine Autobahn vor ihrer Haustür. Die Anwesenden begrüßten auch die Forderungen der Grünen nach einer Evaluierung der ÖV-Maßnahmen, bevor eine nicht wieder rückgängig zu machende Zerstörung von Lebensqualität und Natur forciert wird.

Die Anregung der Bezirks-Grünen auf Gründung einer überparteilichen Bürgerinitiative, welche nicht nach dem "Florianiprinzip" die Autobahn und die dadurch zu erwartende Verkehrlawine jeweils den "Anderen" zumutet, sondern an ernst- und dauerhaften Lösungen interessiert ist, wurde von einem Großteil der BesucherInnen aufgegriffen und soll Mitte Mai stattfinden. Ebenso wird eine Vernetzung mit den schon bestehenden Bürgerinitiativen angestrebt, um auf breiter Ebene Widerstand gegen die Lobauautobahn leisten zu können.

"Eine Mithilfe meiner Fraktion setzt aber voraus, daß darüber Einverständnis herrscht, daß Lösungen vertreten werden, welche nicht einen Teil der Betroffenen, ob in Aspern, Essling, Groß Enzersdorf oder in Niederösterreich, benachteiligen", betonte der ebenfalls anwesende Umweltsprecher der Wiener Grünen, Gemeinderat Rüdiger Maresch. "Eines ist klar. Die Grünen werden sicherlich keiner Trassenführung über den Biberhaufenweg oder unter der Lobau zustimmen!", so Maresch abschließend.

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