Radioaktiver Müll erfordert umgehend Problemlösung

SPÖ-Umweltreferent Reinhart Rohr gefährdet durch Untätigkeit umfassendes Sammeln von Altstoffen

Klagenfurt, 2003-04-25 (fpd) Es sei erfreulich, dass der gefährlichen Radioaktivität in Altstoffen auch in Kärnten höchste Aufmerksamkeit gewidmet werde, sagt der freiheitliche Umweltsprecher, LAbg. Johann A. Gallo zu jüngsten Vorfällen. Verwundert zeigt sich der Abgeordnete jedoch darüber, dass sich SPÖ-Umweltreferent Reinhart Rohr vollends auf Tauchstation befinde, obwohl das Problemfeld nicht erst seit einigen Tagen bekannt sei. Die eindeutige Klärung von Zuständigkeiten müsse am Beginn der Problemlösung stehen, denn weiteres Nichtstun würde jede umfassende Sammeltätigkeit von Altstoffen gefährden, warnt Gallo.

Nur eine möglichst vollständige Sammlung von Abfall ermöglicht erst das Auffinden von Störelementen wie beispielsweise verstrahltem Material. In Österreich als atomfreien Land dürfte es theoretisch verstrahlte Abfälle gar nicht geben. Es sei jedoch offenes Geheimnis, dass beispielsweise aus der Nuklearmedizin oder der Messtechnik verstrahltes Material in falsche Hände gelange und durch Unkenntnis einer ungeordneten Entsorgung zugeführt werde.

Es könne daher nicht sein, dass die die korrekt vorgehen unschuldig gegenüber jenen zum Handkuss kommen, die schmutzige Geschäfte mit gefährlichen Mist machen würden. "Wenn der Herr Umweltlandesrat zu diesem Thema weiterhin nichts zu sagen hat, wird er bald nur noch solche Sammler finden, die als Glücksritter zu Lasten des Bürgers agieren den Umweltschutz jedoch nur noch als Alibi verwenden", schloss Gallo.

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