Auf gutem Weg: Erfolgreiche Zwischenbilanz zum Diabetes-Projekt

Linz (OTS) - Seit Beginn des vorigen Jahres läuft in mehreren Bezirken Oberösterreichs ein Pilotprojekt, das die Optimierung der Erkennung und Behandlung von Diabetes zum Ziel hat. Ein sogenanntes Vernetzungstreffen in Freistadt hat kürzlich gezeigt, dass sich das Projekt auf gutem Weg befindet - als erfolgreiches Beispiel für ein "Disease-Management" unter Einbeziehung aller Beteiligten.

Bei dem Vernetzungstreffen im Landeskrankenhaus Freistadt manifestierte sich die Stärke des Projekts - nämlich die Einbindung aller Betroffen. So wurden nicht nur die am Projekt beteiligten Hausärzte und Mediziner des Krankenhauses Freistadt an einen Tisch gebracht, sondern auch ein Repräsentant der Diabetes-Selbsthilfegruppen, ein Orthopädie-Schuhmacher, ein Diabetologe, Diätberater, Vertreter der OÖ Gebietskrankenkasse und nicht zuletzt auch Patienten.

Knapp nach Halbzeit des Diabetes-Projekts wurden auf dieser breiten Basis Erfahrungen ausgetauscht und da und dort Nachjustierungen angeregt. Insgesamt konnte festgestellt werden, dass das vorliegende Modell zur Behandlung von Diabetes mellitus sehr erfolgreich läuft. Vor allem die Vernetzung der Anbieter, die Einbeziehung der Patientinnen und Patienten sowie die Berücksichtigung der Lebensqualität als Erfolgsmaßstab haben neue Akzente gesetzt.

Das Projekt, das vom Land Oberösterreich, der oö. Gesellschaft für Allgemeinmedizin (OBGAM) und der OÖ Gebietskrankenkasse gemeinsam getragen wird, läuft in den Bezirken Urfahr-Umgebung, Rohrbach, Freistadt, Gmunden und Wels-Land und wird bis Ende des Jahres dauern. Gesteuert wird es hauptsächlich von insgesamt 19 speziell geschulten Ärzten. Derzeit sind rund 500 Patientinnen und Patienten einbezogen. Eine Evaluierung nach Abschluss des Pilotprojekte soll zeigen, ob sich das gewählte Modell zur flächendeckenden Umsetzung eignet. Damit könnte dann ein wichtiger Beitrag zum definierten Gesundheitsziel Nummer Eins in Oberösterreich geleistet werden: bis zum Jahr 2010 die Diabetes-Folgeschäden um 15 Prozent zu senken.

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