DAS ÖSTERREICHISCHE STABILITÄTSPROGRAMM BIS 2007 Finanzminister Grasser: Steuerreform bringt Wachstumssprung

Wien (PK) - Finanzminister Karl-Heinz Grasser hat dem Nationalrat kürzlich die Fortschreibung des Stabilitätsprogramms für die Jahre 2003 bis 2007 vorgelegt (III-22 d.B.). Der Ressortchef
lässt darin keinen Zweifel an seiner Entschlossenheit, den Stabilitäts- und Wachstumspakt der Europäischen Union einzuhalten und von Seiten Österreichs einen positiven Beitrag zu einer stabilen und ausgewogenen Wirtschaftsentwicklung in der Europäischen Union und in der Euro-Zone zu leisten.

Das Stabilitätsprogramm, das im Volltext von der Homepage des Finanzministeriums geladen werden kann (www.bmf.gv.at) geht von einer Analyse des ungünstigen Konjunkturverlaufs im Vorjahr aus, als die Binnennachfrage stagnierte und das Hochwasser das
Wachstum zusätzlich dämpfte. 2003 wird die Wirtschaft um l,4 % zunehmen und in den kommenden Jahren auf einen durchschnittlichen Wachstumspfad von rund 2,5 % einschwenken. Die Inflation wird in Österreich deutlich unter 2 % bleiben und bis 2007 auf 1,6 % sinken, die Arbeitslosigkeit auf 3,6 % abnehmen. Die gesamtstaatlichen Budgetsalden werden bei insgesamt positiver Tendenz im Defizitbereich bleiben, die Verschuldungsquote - das Verhältnis Staatsschulden/BIP - wird abnehmen. 2007 werden die Staatsschulden auch absolut zurückgehen und den Maastricht-Referenzwert von 60 % des BIP erreichen. Pensionsreform und Steuerreform werden zugleich das Arbeitskräfteangebot und die Nachfrage erhöhen und daher einen "Wachstumssprung nach oben" bringen, zeigt sich Finanzminister Grasser optimistisch.
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