Verwaltungskostenvergleich der OÖ Gebietskrankenkasse ist zurückzuweisen!

Linz (OTS) - Der in der APA/OTS-Aussendung der OÖ Gebietskrankenkasse vom 18. April 2003 (OTS 0086) angeführte Vergleich zwischen den Verwaltungskosten der Gebietskrankenkassen und der bundesweit tätigen Krankenversicherungsträger ist als unseriös und irreführend zurückzuweisen. Denn dabei wird nur der Verwaltungsaufwand der Träger und die Versichertenzahl herangezogen, nicht jedoch die völlig anderen Voraussetzungen der Krankenkassen der Selbständigen berücksichtigt.

Fakt ist, dass durch die anders gelagerten Voraussetzungen, nämlich der Notwendigkeit einer eigenständigen Durchführung des Melde-, Versicherungs- und Beitragswesens, der Prozentsatz für die Verwaltung auch ein anderer sein muss als bei den Gebietskrankenkassen. Bauern haben keinen Dienstgeber, der diese Aufgabe für sie erledigt. Daraus jedoch eine ineffiziente Verwaltung ableiten zu wollen, ist unseriös. Das Melde-, Versicherungs- und Beitragswesen wird nämlich im Bereich der Unselbständigen und damit der Gebietskrankenkassen größtenteils von den Dienstgebern abgewickelt und daher entsteht in diesem Bereich kaum ein Aufwand. Infolgedessen ist die Analyse der OÖ Gebietskrankenkasse, in der die SVB als Träger mit dem höchsten Verwaltungsaufwand pro Kopf hervorgeht, unrichtig. Auch die Aussage, dass der höhere Verwaltungsaufwand durch die Einhebung der Selbstbehalte begründet ist, muss zurückgewiesen werden.

Die SVB ist vielmehr seit Jahren bemüht, durch neue Projekte und innovative Ideen in der Verwaltung noch effizienter und kostengünstiger zu agieren. Mit Erfolg -- das beweist die Tatsache, dass die SVB die Vorgabe des Gesetzgebers, die Verwaltungskosten des Jahres 1999 zu unterschreiten, deutlich erfüllt.

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Dr. Georg Schwarz
Sozialversicherungsanstalt der Bauern
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