ARBÖ: Mehr Konzentration hinterm Lenkrad gefragt

Genaue Analyse der Verkehrskontrollen notwendig

Wien (OTS) - Die Tatsache, dass es auf Österreichs Straßen im Jahresverlauf mit 202 Verkehrstoten um 14 Todesopfer weniger gab als im Vorjahreszeitraum, soll nicht über die triste Osterverkehrsunfallbilanz hinwegtäuschen, stellt der ARBÖ in einer Aussendung fest.

Die nicht angepasste Fahrgeschwindigkeit, aber auch Unachtsamkeit hinter dem Lenkrad waren die Hauptursachen für die 13 tödlichen Verkehrsunfälle zu Ostern, bei denen 14 Menschen ums Leben kamen. Das Hantieren mit Elektrogeräten im Auto und das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung lenken die Autofahrer vom Verkehrsgeschehen ab. Auch der hohe Anteil der Alleinunfälle - fünf von 13 Unfällen - ist ein weiteres Indiz für Unaufmerksamkeit und. für Alkohol am Steuer. "Autofahren soll nicht zum Nebenzweck werden", appelliert der ARBÖ für mehr Konzentration hinter dem Lenkrad. Näher untersucht werden sollte auch die oft unterschätze Wirkung von Restalkohol.

Der ARBÖ tritt dafür ein, die noch nicht vorliegende Bilanz, der über Ostern durchgeführten Verkehrskontrollen genauestens zu analysieren und daraus praktische Verbesserungsvorschläge abzuleiten, zumal die nächsten verkehrsreichen Wochenenden bevorstehen. Eine gut sichtbare Exekutive und einsichtige Geschwindigkeitsbeschränkungen scheinen jedenfalls sinnvoll. Zu prüfen sind auch die unfallanfälligen Baustellen, insbesondere eine deutliche Bodenkennzeichnung.

Zum besseren Schutz jüngerer Verkehrsteilnehmer ist auf die Umsetzung des heuer neu eingeführten Mehrphasenführerscheins zu hoffen.

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