Dolinschek: "Mit Pensionsprivilegien muß Schluß sein"

Pensionsreform muß Gleichbehandlung aller Versicherten bringen

Wien, 2003-04-22 (fpd) - "Die Pensionsprivilegien in allen gesellschaftspolitischen Bereichen müssen bei einer zukünftigen Pensionsreform beseitigt werden, Ministerpensionen und gleichzeitig Abgeordnetenbezug darf es genauso wenig geben wie Sonderpensionsrechte von politischen Funktionären, Bediensteten von Sozialversicherungen und des öffentlichen Dienstes", sagte heute der freiheitliche Sozialsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek. ****

Die Pensionsreform müsse eine Gleichbehandlung von Arbeitern, Angestellten, Beamten, Eisenbahnern, Gewerbetreibenden, Bauern und politischen Funktionären bringen, so Dolinschek.

"Ein Solidaritätsbeitrag von Pensionen, die über der Höchstbemessungsgrundlage liegen, sollte in einer Solidargemeinschaft selbstverständlich sein. Hingegen muß für Menschen mit langer Erwerbstätigkeit - Mann 45, Frau 40 Versicherungsjahre -gewährleistet sein, damit diese unabhängig vom Lebensalter unter Berücksichtigung der geltenden Hacklerregelung weiterhin in Pension gehen können", erklärte Dolinschek.

"Die Pensionsberechnung sollte einfacher und transparenter gestaltet und für jeden nachvollziehbar sein. Im Vordergrund der Pensionsreform muß die Sicherung der bestehenden und zukünftigen Alterssicherung, eine Harmonisierung der Systeme und eine Abschaffung von Pensionsprivilegien sein. Diese sollte abschließend durch eine Volksabstimmung bestätigt werden", schloß Dolinschek. (Schluß)

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