Dolinschek: Pensionsreform: "Streiks sind keine Lösung"

FPÖ-Sozialsprecher übt scharfe Kritik an Streikaufruf und Pensionsberechnungen

Wien, 2003-04-22 (fpd) - Scharfe Kritik an den unseriösen Berechnungen hinsichtlich der zukünftigen Pensionshöhe und den angedrohten Streikaufrufen von ÖGB, AK und SPÖ übte heute der freiheitliche Sozialsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek. *****

Die Berechnungen seien ein Sammelsurium von verminderten Steigerungsbeträgen, Abschlägen und längeren Durchrechnungszeiträumen mit schlechten Aufwertungsfaktoren von lange zurückliegenden Versicherungszeiten, die übrigens ein Versäumnis von SP/VP-Bundesregierungen seien und von AK und ÖGB in der Vergangenheit nie kritisiert worden seien. Diese sollten dem Tariflohnindex angepaßt werden, dadurch würden vor allem Arbeiter und Frauen bei längerer Durchrechnung profitieren.

Als Armutszeugnis bezeichnetet Dolinschek die Streikaufrufe von ÖGB, AK und SPÖ. Bei der SPÖ sei keine einheitliche Linie erkennbar. "Die einen wollen an Pensionsprivilegien festhalten wie Blecha und Löschnak, die anderen wollen streiken. Dabei weiß heute jeder, daß unser Pensionssystem großflächig umgebaut werden muß, aber anstatt vernünftige Vorschläge zu unterbreiten, wird zu Streiks aufgerufen. Mit Streiks können jedoch keine künftigen Pensionen gesichert werden", so Dolinschek. (Schluß)

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