• 22.04.2003, 09:56:05
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Dolinschek: Pensionsreform: "Streiks sind keine Lösung"

FPÖ-Sozialsprecher übt scharfe Kritik an Streikaufruf und Pensionsberechnungen

Wien, 2003-04-22 (fpd) - Scharfe Kritik an den unseriösen
Berechnungen hinsichtlich der zukünftigen Pensionshöhe und den
angedrohten Streikaufrufen von ÖGB, AK und SPÖ übte heute der
freiheitliche Sozialsprecher Abg. Sigisbert Dolinschek. *****

Die Berechnungen seien ein Sammelsurium von verminderten
Steigerungsbeträgen, Abschlägen und längeren Durchrechnungszeiträumen
mit schlechten Aufwertungsfaktoren von lange zurückliegenden
Versicherungszeiten, die übrigens ein Versäumnis von
SP/VP-Bundesregierungen seien und von AK und ÖGB in der Vergangenheit
nie kritisiert worden seien. Diese sollten dem Tariflohnindex
angepaßt werden, dadurch würden vor allem Arbeiter und Frauen bei
längerer Durchrechnung profitieren.

Als Armutszeugnis bezeichnetet Dolinschek die Streikaufrufe von ÖGB,
AK und SPÖ. Bei der SPÖ sei keine einheitliche Linie erkennbar. "Die
einen wollen an Pensionsprivilegien festhalten wie Blecha und
Löschnak, die anderen wollen streiken. Dabei weiß heute jeder, daß
unser Pensionssystem großflächig umgebaut werden muß, aber anstatt
vernünftige Vorschläge zu unterbreiten, wird zu Streiks aufgerufen.
Mit Streiks können jedoch keine künftigen Pensionen gesichert
werden", so Dolinschek. (Schluß)

Rückfragehinweis: Freiheitliches Pressereferat

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