Gudenus: "Argumente für eine Pensionsreform werden verwaschen"

FPÖ-Seniorensprecher: "Soziale Qualität und nicht Geschwindigkeit gefordert"

Wien, 2003-04-21 (fpd) - "Die Argumente für eine Pensionsreform werden von der ÖVP verwaschen. Bislang war man der Meinung die Pensionsreform gilt einer künftigen Alterssicherung. Nun vernimmt man aus der VP-Zentrale, daß die Pensionsreform und die Pensionseinschnitte zur Steuerreform benötigt würden. Damit erhärtet sich die FPÖ-Forderung nicht schon am 29. April bei der Ministerratssitzung eine Entscheidung zu treffen", meinte heute der FPÖ-Seniorensprecher BR Mag. John Gudenus. ****.

"Als Seniorensprecher greife ich die Überlegung von Univ. Prof. Dr. Theodor Tomandl auf, der anregte, daß man den Bürgern verschiedene Möglichkeiten, die zur Lösung des Pensionsproblem geeignet sind, vorlegen sollte und diese einer Volksbefragung unterziehen könnte", so Gudenus, der diese fünf Möglichkeiten nochmals auflistete.

Das geltende Leistungsrecht unverändert zu lassen, dafür aber ausreichende Erhöhungen der Beiträge im Staatszuschüssen für die Zukunft vorzusehen.
Die Beiträge und die Staatsschüsse unverändert zu belassen, dafür aber das Pensionsalter in einer bestimmten Weise zu erhöhen.
Die Beiträge und die Staatsschüsse unverändert zu belassen, und die neuzuerkannten Pensionen entsprechend niedriger festzusetzen.
Die Beiträge und die Staatsschüsse unverändert zu belassen, dafür aber die schon angefallenen Pensionen weniger stark zu erhöhen. Besteht die Möglichkeit der aufgezeigten Überlegungen 2, 3 und 4 als eine Mischung dieser Maßnahme anzubieten.

Die Für und Wider der angeführten fünf zur Auswahl stehenden Punkte gehörten natürlich sachlich argumentiert. Der Bürger solle nach einer entsprechenden Information die Wahl haben ,um sich im Rahmen einer Volksbefragung dazu äußern zu können, erklärte Gudenus.

"Die von der FPÖ geforderte Volksabstimmung hätte geraume Zeit nach einer vorangegangenen Volksbefragung zu erfolgen. Wie Vizekanzler Haupt fordert, ist "soziale Qualität" und nicht Geschwindigkeit gefordert", schloß Gudenus. (Schluß)

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